BVB-Transfer von Giannis Konstantelias: Ultras gegen Vereinsführung
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Giannis Konstantelias steht im Fokus des Transferinteresses von Borussia Dortmund.
Medizincheck in Dortmund steht bevor
Der Wechsel von Giannis Konstantelias zu Borussia Dortmund nimmt konkrete Formen an. Der 23-jährige Offensivspieler ist am Sonntag in Dortmund eingetroffen, um den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren.
Doch der Transfer ist intern hochumstritten. Bei PAOK Saloniki formiert sich massiver Widerstand gegen den Abschied des Publikumslieblings.
„Hände weg von Konstantelias“
Die PAOK-Ultras, insbesondere die Gruppierung „Gate 4“, haben in den sozialen Medien zum Boykott des Transfers aufgerufen. Die Fans sehen in dem Spieler das größte Talent seit Vereinslegende Giorgos Koudas.
In einer scharfen Stellungnahme gegen die Vereinsführung heißt es: „Ihr Verbrecher und Verräter: Hände weg von Konstantelias.“ Die Fans fordern den Verbleib des Spielers beim griechischen Traditionsklub.
Historische Parallelen zum Stuttgart-Wechsel
Dass die Proteste der Fanszene die Vereinsentscheidungen maßgeblich beeinflussen können, ist kein Novum. Bereits im vergangenen Sommer stand Konstantelias kurz vor einem Wechsel in die Bundesliga zum VfB Stuttgart.

Nachdem der Spieler sich bereits von seinen Teamkollegen verabschiedet hatte, stoppte PAOK-Besitzer Ivan Savvidis den Transfer aufgrund des öffentlichen Drucks. In der Folge verlängerte der Offensivspieler seinen Vertrag in Saloniki bis 2029.
Konstantelias ist ein Eigengewächs von PAOK. In 190 Pflichtspielen erzielte er 44 Treffer und bereitete 26 weitere Tore vor.
BVB-Verhandlungen kurz vor dem Abschluss
Nachdem das Werben um Said El Mala zuvor gescheitert war, hat Borussia Dortmund die Bemühungen um den griechischen Nationalspieler intensiviert. Berichten zufolge steuern beide Vereine auf eine Einigung zu.
Das Transfervolumen soll bei rund 30 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen liegen. Ein langfristiger Vertrag in Dortmund gilt als wahrscheinlich, wenngleich der Deal laut „Ruhr Nachrichten“ noch nicht final unterzeichnet wurde.
