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Chronext-Insolvenz in der Schweiz: Kölner Plattform bleibt aktiv – 7.000 Luxusuhren im Angebot

Das operative Geschäft wird inzwischen über die deutsche Chronext GmbH in Köln abgewickelt (Symbolbild) Aktuelle News

Das operative Geschäft der Handelsplattform läuft regulär über die Kölner Chronext GmbH weiter.

Meldungen über ein Konkursverfahren in der Schweiz sorgten zuletzt für Verunsicherung rund um den Online-Marktplatz Chronext. Der reguläre Handel mit Luxusuhren läuft jedoch ohne Unterbrechung weiter.

Die Website ist vollständig erreichbar, Bestellungen und Verkäufe werden wie gewohnt ausgeführt. Grund für die Entwarnung ist die gesellschaftsrechtliche Struktur des Unternehmens.

Deutsche Chronext GmbH arbeitet ohne Einschränkungen

Das operative Geschäft liegt vollständig bei der deutschen Chronext GmbH mit Sitz in Köln. Constantin Schneider, Geschäftsführer der Gesellschaft, stellte klar, dass kein Insolvenzverfahren gegen die Kölner Firma eröffnet wurde.

Das deutsche Unternehmen ist uneingeschränkt zahlungsfähig und steuert sämtliche Transaktionen auf dem Marktplatz.

Das operative Geschäft wird inzwischen über die deutsche Chronext GmbH in Köln abgewickelt (Symbolbild)
Das operative Geschäft wird über die deutsche Chronext GmbH in Köln abgewickelt.

Asset-Deal von 2024: Schweizer Hüllen im Konkurs

Die Insolvenznachrichten aus der Schweiz hängen mit der Übernahme durch den Konzern The Platform Group im Jahr 2024 zusammen. Der Zukauf erfolgte als sogenannter Asset-Deal.

Dabei gingen ausschließlich Markenrechte, Warenbestände und Standorte an den neuen Eigentümer über. Die früheren Schweizer Aktiengesellschaften verblieben als leere Unternehmenshüllen und werden nun liquidiert.

Chronext-Insolvenz in der Schweiz: Kölner Plattform bleibt aktiv – 7.000 Luxusuhren im Angebot

Zertifizierte Echtheitsprüfung und Lounges

Das Sortiment der Kölner Plattform umfasst mehr als 7.000 Modelle von über 79 Herstellern, darunter Marken wie Rolex, Patek Philippe, Audemars Piguet, Omega und Cartier. Jedes Exemplar wird von Uhrmachern vor dem Verkauf auf seine Echtheit kontrolliert.

Käufer erhalten eine Garantie von 12 Monaten. Neben dem Onlineversand stehen Kunden physische Lounges in Köln und München zur Verfügung, um Uhren persönlich abzuholen oder eigene Modelle in Zahlung zu geben.

Städte-Ranking: Wo Deutsche am meisten für Luxusuhren zahlen

Die Ausgaben für Luxusuhren unterscheiden sich innerhalb Deutschlands massiv. Über die 55 größten deutschen Städte hinweg liegt der durchschnittliche Kaufpreis bei 6.515,46 Euro.

  • Bremen: 9.219,84 Euro (bundesweiter Spitzenwert)
  • Leipzig: 8.631 Euro
  • Regensburg: 8.501 Euro
  • Heidelberg: 7.482 Euro
  • München: 7.327 Euro
  • Düsseldorf: 7.231 Euro
  • Frankfurt am Main: 7.190 Euro
  • Rostock: 5.255 Euro
  • Aachen: 5.238 Euro
  • Herne: 5.047 Euro
  • Magdeburg: 4.864 Euro
  • Lübeck: 4.607 Euro (bundesweit niedrigster Schnitt)

Auffällig ist Bremen: Dort wird das Modell Chronoswiss Timemaster mehr als viermal so oft erworben wie im Rest des Landes. Auf dem Zweitmarkt wird dieses Modell für rund 3.000 Euro gehandelt.