Cincinnati Masters: Fritz und Shelton vor Härtetests zum Auftakt
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Taylor Fritz geht als gesetzter Spieler in das Turnier von Cincinnati.
Taylor Fritz beim Cincinnati Masters.
Die amerikanischen Fans richten ihre Blicke an diesem Sonntag gespannt auf das Cincinnati Masters. Mit Taylor Fritz und Ben Shelton greifen zwei der formstarken Lokalmatadoren ins Geschehen ein.
Fritz gegen Michelsen: Ein brisantes Duell
Für Taylor Fritz, die Nummer sechs der Setzliste, beginnt das Turnier gegen Alex Michelsen. Die Bilanz zwischen den beiden ist ungewöhnlich: Michelsen führt den direkten Vergleich mit 2:1 an. Zwar konnte Fritz vor zwei Wochen in Washington gewinnen, doch der Sieg hing an einem seidenen Faden – er musste im entscheidenden Tiebreak einen Matchball abwehren.
Ein großes Fragezeichen bleibt der gesundheitliche Zustand von Fritz. Chronische Sehnenentzündungen im Knie begleiten ihn bereits durch die Saison. „Es gibt ein gewisses Maß an Schmerz, das akzeptabel ist“, kommentierte der 26-Jährige seine Situation. Obwohl die körperliche Verfassung Sorgen bereitet, gilt er aufgrund seines jüngsten Titels in Washington als Favorit. Experten erwarten dennoch eine knappe Partie über drei Sätze.
Ben Shelton: Auf der Erfolgswelle
Ben Shelton erlebt derzeit eine goldene Phase. Nach seinem Triumph in Montreal, wo er ohne Satzverlust den Titel holte, reist er mit großem Selbstvertrauen nach Cincinnati. Er ist erst der vierte Spieler in diesem Jahrhundert, dem die Titelverteidigung in Kanada gelang.

Shelton hat in dieser Saison vier Trophäen gesammelt – Dallas, München, Stuttgart und nun Montreal. Bisher hat er in diesem Jahr noch kein Finale verloren.
Ben Shelton während eines Matches.
Sein Gegner Jaime Faria hat sich über die Qualifikation in das Hauptfeld gekämpft. Der Portugiese präsentierte sich in starker Form, doch Shelton verfügt über die deutlich breitere Palette an Waffen. Zwar könnte die Reisestrapaze nach dem Sieg in Montreal für eine gewisse Müdigkeit sorgen, doch ein frühes Ausscheiden gegen den Qualifikanten erscheint aus Expertensicht unwahrscheinlich. Die Prognosen tendieren geschlossen zu einem glatten Zweisatzsieg für Shelton.


