Cold Brew als Eisschnee: Mit dem Gefrierbeutel-Trick wird Eiskaffee cremiger
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Cold Brew lässt sich für den Sommer zu feinen Eisflocken verarbeiten.
Herkömmliche Eiswürfel verwässern kalten Kaffee oft innerhalb weniger Minuten. Eine Methode von US-Magazin Good Housekeeping und TikTok-Creatorin Zaynab Bajwa (@thenewyorknest) umgeht das Problem: Cold Brew wird dafür vorab zu feinen Eisflocken gefroren.
Schritt für Schritt: Die Gefrierbeutel-Methode
Für die Zubereitung genügen vier Dinge: Cold Brew, ein Gefrierbeutel, ein Glas und Milch nach Wahl.
Der Kaffee wird in einer möglichst dünnen, gleichmäßigen Schicht in den Gefrierbeutel gefüllt. Nach dem Herausdrücken der Luft wandert der verschlossene Beutel über Nacht ins Gefrierfach.
Am nächsten Morgen ruht die gefrorene Kaffeeplatte ein bis zwei Minuten bei Raumtemperatur. Anschließend lässt sich die dünne Schicht direkt im Beutel per Hand in feine Flocken zerbröseln.
Die Kaffee-Eisflocken kommen zusammen mit kalter Milch ins Glas und werden kurz umgerührt.
Warum die Konsistenz überzeugt
Durch das Einfrieren in einer sehr dünnen Schicht splittert der Kaffee in winzige Eiskristalle. Das Getränk erhält dadurch eine cremige, fast löffelbare Slushie-Textur.

Beim Schmelzen der Flocken wird der Geschmack nicht verdünnt, sondern intensiviert sich kontinuierlich.
Fruchtsaft, Tonic und Sirup: Varianten für Cold Brew
Das Grundrezept lässt sich mit weiteren Zutaten anpassen. Der Kaffeeröster Coffeecircle empfiehlt fruchtige Kombinationen mit Grapefruit- oder Rhabarbersaft.
Für mehr Süße eignen sich Kokosblütensirup sowie klassische Aromen wie Vanille, Karamell oder Haselnuss. Noch cremiger wird der Eiskaffee, wenn Vanilleeis oder Fruchtsorbet untergerührt werden.
Laut dem Fachportal Kaffeemacher:innen harmoniert Cold Brew zudem mit Tonic Water als herbe Erfrischung oder als Zutat in einem Negroni mit Gin, Campari und Wermut.
