Defekt am Regierungsflieger: Lars Klingbeil verpasst Kabinettssitzung zur Steuerreform
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Der Airbus A350 der Flugbereitschaft auf dem Rollfeld in den USA.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil verpasst die Abstimmung über sein zentrales Vorhaben im Bundeskabinett. Wegen eines Schadens an der Regierungsmaschine sitzt der Minister in den USA fest.
Der Airbus A350 der Flugbereitschaft der Bundeswehr steht auf dem Rollfeld des Greenville-Spartanburg International Airport.
Eigentlich sollte Klingbeil heute in Berlin anwesend sein, wenn die Bundesregierung seinen Entwurf für die Reform der Einkommensteuer auf den Weg bringt. Sein geplantes Pressestatement verlegte das Finanzministerium kurzfristig nach Greenville im US-Bundesstaat South Carolina.
Fahrgasttreppe beschädigt Regierungsmaschine
Grund für den ungeplanten Aufenthalt ist ein Zwischenfall bei der Abfertigung. Beim sogenannten Walkaround vor dem Start entdeckte die Crew einen Strukturschaden an einer Tür des Airbus A350.
Nach Angaben eines Sprechers des Verteidigungsministeriums rührt die Beschädigung vermutlich von einem Zusammenstoß mit einer Fahrgasttreppe her.
Die geplante Reform der Einkommensteuer stand auf der Tagesordnung der Kabinettssitzung in Berlin.
Grünes Licht nach technischer Analyse
Experten von Lufthansa Technik werteten in Deutschland Bildmaterial der beschädigten Flugzeugtür aus. Gemeinsam mit der Luftwaffe erteilten die Techniker anschließend die Freigabe für den Weiterflug.

Die Maschine mit dem Minister und seiner Delegation soll am Mittag deutscher Zeit den Rückflug nach Berlin antreten.
G20-Treffen und Werksbesuch in den USA
Klingbeil reiste für das Treffen der G20-Finanzminister nach Asheville in North Carolina. Vor dem geplanten Rückflug besichtigte er zudem das BMW-Werk in Spartanburg.
Wegen der Verzögerung und der notwendigen Sicherheitsprüfungen musste die deutsche Delegation die Nacht in einem Hotel vor Ort verbringen.


