Deutsche Post ab 2027: Bis zu 1.000 Gramm für Großbriefe und striktes 3-Zentimeter-Limit
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Die Deutsche Post passt ab Januar 2027 die Formate für den Briefversand an.
Die Deutsche Post stellt zum Januar 2027 die Bestimmungen für den Briefversand um. Ziel der Neuordnung ist eine eindeutige Abgrenzung zwischen reinen Dokumentensendungen und dem Versand von Waren.
Neue Vorgaben für Groß- und Maxibriefe
Beim Großbrief erweitert das Unternehmen die Spielräume für Kunden spürbar. Das maximal zulässige Gewicht verdoppelt sich ab 2027 von 500 auf 1.000 Gramm. Zudem steigt die erlaubte Höhe von bisher 2 auf künftig 3 Zentimeter.
Für den Maxibrief gelten im Gegenzug strengere Beschränkungen. Auch hier wird die Höhe künftig fest auf maximal 3 Zentimeter gedeckelt. Das Format ist damit künftig ausschließlich für flache Dokumente vorgesehen.
Aus für dickere Maxibriefe gegen Aufpreis
Die bisherige Möglichkeit, dickere Sendungen gegen einen Aufpreis als Maxibrief aufzugeben, entfällt ab 2027 vollständig. Kunden müssen für alles, was das 3-Zentimeter-Maß überschreitet, auf das Päckchen-Angebot zurückgreifen.

Finanzielle Mehrbelastung durch Formatwechsel und Preiserhöhungen
Der Zwang zum Päckchen führt für Absender zu spürbaren Mehrkosten. Während der klassische Maxibrief zuletzt bei 2,90 Euro lag, beginnen die Tarife für Päckchen bei 4,19 Euro.
Gleichzeitig stehen generelle Preisanpassungen bevor. Nikola Hagleitner, im Vorstand zuständig für das Brief- und Paketgeschäft, begründet dies mit steigenden Personalkosten, der Inflation sowie dem kontinuierlichen Rückgang des Briefaufkommens.
Absender können sich über die Webseite der Post informieren oder den digitalen Portoberater in der offiziellen App nutzen, um das jeweils passende Format zu ermitteln.
