DFB-Bundestag am 18. September: Frauen-Bundesliga besiegelt eigene Unabhängigkeit
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Die Frauen-Bundesliga steht vor der organisatorischen Loslösung vom DFB.
Die Frauen-Bundesliga (FBL) steht unmittelbar vor dem Schritt in die organisatorische Eigenständigkeit. Auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag am 18. September soll die Trennung vom Deutschen Fußball-Bund formell besiegelt werden.
Das DFB-Präsidium unter Leitung von Präsident Bernd Neuendorf (65) legte diesen Zeitplan in einer Online-Sitzung fest. Die Delegierten stimmen über den ausgehandelten Grundlagenvertrag zur Regelung der Finanzströme sowie über einen Pachtvertrag ab, der die Vermarktung der TV-Rechte offiziell an die FBL überträgt.
Frauen-Bundesliga und DFB vor der Neuausrichtung.
Neuer TV-Vertrag ab 2027 und Play-offs
Mit der Einigung erhält die FBL unter Präsidentin Katharina Kiel (34) freie Hand bei den Verhandlungen mit TV-Sendern. Die Liga treibt bereits informelle Gespräche über die Vergabe der Übertragungsrechte ab der Saison 2027/28 voran.
Neue Wettbewerbsformate geplant
Im Zuge der Neuvermarktung plant die Liga strukturelle Anpassungen im Spielbetrieb. Zu den künftigen Rechtepaketen sollen erstmals auch Meister-Play-offs sowie Relegationsspiele gehören.

Regionalliga-Reform folgt im Dezember
Neben der Neuausrichtung der Frauen-Bundesliga stehen weitere Verbandsänderungen an. Voraussichtlich im Dezember wird der DFB einen zweiten außerordentlichen Bundestag durchführen.
Im Fokus steht dort die Reform der Regionalligen nach dem sogenannten Kompass-Modell. Durch die Reduzierung von fünf auf vier Staffeln soll künftig sichergestellt werden, dass alle Regionalliga-Meister direkt in die 3. Liga aufsteigen.

