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DFB-Supercup: FC Bayern setzt historische Serie mit 3:0-Sieg fort

Spielszene der FC Bayern Frauen während des DFB-Supercups gegen den VfL Wolfsburg. Aktuelle News

Die FC Bayern Frauen feiern ihren Erfolg im DFB-Supercup gegen den VfL Wolfsburg.

53 Pflichtspiele ohne Niederlage

Die Erfolgsserie hält an: Die Fußballerinnen des FC Bayern München bleiben in Deutschland das Maß aller Dinge. Mit einem 3:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg sicherten sie sich am Samstagabend den DFB-Supercup.

Vor 8.689 Zuschauern in Ingolstadt war der Sieg jedoch hart erkämpft. Der Weg zum Erfolg wurde durch eine kuriose Szene in der 32. Minute geebnet.

Der Wendepunkt: Ein unglückliches Eigentor

Klara Bühl brachte einen Freistoß in den Strafraum, wo Jovana Damnjanovic den Ball per Kopf Richtung Tor beförderte. Wolfsburg-Torhüterin Stina Johannes griff nach dem Ball, prallte jedoch mit dem Rücken gegen den Pfosten und beförderte das Spielgerät so unglücklich über die eigene Torlinie.

Die Torlinien-Technik bestätigte den Treffer zweifelsfrei. Bis zu diesem Moment war der VfL Wolfsburg keineswegs unterlegen.

DFB-Supercup: FC Bayern setzt historische Serie mit 3:0-Sieg fort


Spielszene während des DFB-Supercups zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg.

Wolfsburgs verpasste Chancen

VfL-Trainer Stephan Lerch setzte auf eine mutige Taktik, die fast zum Erfolg geführt hätte. Besonders Cora Zicai stellte die Bayern-Defensive vor große Probleme:

  • Nach 56 Sekunden flog ein Schuss aus 20 Metern knapp über das Tor.
  • Nach fünf Minuten wurde sie zweimal kurz vor der Linie geblockt.
  • In der achten Minute rettete Bayern-Torhüterin Ena Mahmutovic stark gegen Zicai.
  • In der 38. Minute traf Zicai mit einem Fernschuss lediglich den Außenpfosten.

Bühls Klasse entscheidet das Spiel

Kurz vor der Pause erhöhten die Münchnerinnen auf 2:0. Klara Bühl verwandelte einen Freistoß aus 22 Metern direkt ins lange Eck.

Nur wenige Sekunden nach dem Seitenwechsel sorgte Bühl für die Vorentscheidung. Nach einem feinen Solo traf sie zum 3:0-Endstand. Zwar stemmte sich Wolfsburg in der zweiten Halbzeit gegen die Niederlage, doch weder Svenja Huth noch Sofia Kleinherne konnten Ena Mahmutovic überwinden.