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dm-Chef Christoph Werner rechnet mit Campact und Nius ab: Harte Kritik an Kampagnen

dm-Chef Christoph Werner rechnet mit Campact und Nius ab: Harte Kritik an Kampagnen Aktuelle News

dm-Chef Christoph Werner rechnet mit Campact und Nius ab: Harte Kritik an Kampagnen

Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung von Europas führender Drogeriemarktkette dm, setzt deutliche Grenzen gegenüber politischem und medialem Druck. In einem Gespräch mit der Zeitung WELT bezog der Unternehmer klar Stellung gegen gezielte Kampagnen von Interessengruppen.

Druck von zwei Seiten: Campact und Nius im Visier

Der dm-Chef geriet in den vergangenen Monaten in das Kreuzfeuer gegensätzlicher Lager. Zunächst startete die linke Kampagnenorganisation Campact Vorstöße gegen Werner, kurz darauf nahm ihn das Onlineportal „Nius“ ins Visier.

Werner sieht in den Vorgehensweisen beider Akteure überraschende Parallelen. Trotz gegensätzlicher politischer Ausrichtungen griffen sowohl die NGO als auch das Boulevardmedium auf vergleichbare Instrumente zurück, um Druck aufzubauen.

Klare Absage an Vorverurteilungen

„Ich lasse mich von einer NGO nicht verhören und bedrohen“, betonte Werner unmissverständlich im Interview. Wirtschaftsführer dürften sich durch öffentliche Zuspitzungen nicht erpressbar machen lassen.

Für den Drogerie-Chef überschreiten Versuche, Unternehmen oder deren Spitzenpersonal durch Pranger-Methoden zu bestimmten Stellungnahmen zu zwingen, eine rote Linie im gesellschaftlichen Diskurs.