Dortmund: Mercedes-Fahrer flieht mit 154 km/h vor der Polizei und fährt Beamten an
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Blaulicht eines Einsatzfahrzeugs der Polizei in Dortmund.
Blaulicht RUHR24 Dortmund
Eine Verkehrskontrolle in der Dortmunder Innenstadt ist am Mittwochabend völlig eskaliert. Ein Autofahrer widersetzte sich den Anhaltezeichen der Polizei, verletzte einen Beamten und raste mit mehr als 150 Kilometern pro Stunde durch das Stadtgebiet.
Eskalation auf dem Baumarkt-Parkplatz
Gegen 19:45 Uhr wollten Einsatzkräfte den Fahrer eines weißen Mercedes auf der Eberstraße kontrollieren, nachdem dieser einen Verkehrsverstoß begangen hatte. Der Mann ignorierte die Signale der Beamten und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über mehrere rote Ampeln.
Zeugenhinweise führten die Polizisten kurz darauf zu einem Baumarkt-Parkplatz an der Borsigstraße, wo der Wagen zunächst stand. Die Beamten blockierten den Fluchtweg mit einem zivilen Streifenwagen, näherten sich mit gezogenen Dienstwaffen und forderten den Mann auf, den Motor abzustellen.
Der Fahrer ignorierte die Anweisungen, setzte abrupt zurück und gab wieder Gas. Dabei traf das Fahrzeug einen 33-jährigen Polizisten an der Seite, der leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Mit 154 km/h durch die Stadt
Der Mercedes raste erneut davon und passierte kurz darauf eine mobile Geschwindigkeitsmessung auf der Bornstraße. Das Messgerät registrierte ein Tempo von 154 Kilometern pro Stunde im Stadtgebiet.
Die Polizei leitete umgehend eine Großfahndung ein, an der auch ein Hubschrauber beteiligt war. Die Suche nach dem flüchtigen Wagen blieb in der Nacht jedoch erfolglos.
Zeugin entdeckt Fluchtfahrzeug am Folgetag
Am Donnerstagmorgen gegen 8:45 Uhr meldete eine aufmerksame Passantin einen verdächtigen Mercedes im Friedlandweg. Es handelte sich um das gesuchte Fluchtfahrzeug.
Die Einsatzkräfte stellten den Pkw sicher. Wie sich herausstellte, bestand für das Fahrzeug kein gültiger Versicherungsschutz. Die Ermittlungen zur Identität des Fahrers laufen.

