Einbruchschutz im Herbst: 8 simple Regeln und 5 Kameras ab 77 Euro im Test
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Smarte Lichtsteuerungen und Bewegungsmelder können ungebetene Gäste abschrecken.
Mit der dunklen Jahreszeit steigt das Einbruchrisiko spürbar an. Neben materiellen Verlusten wiegt der Verlust des Sicherheitsgefühls in den eigenen vier Wänden für Betroffene oft am schwersten.
Kriminelle suchen fast immer den Weg des geringsten Widerstands. Häuser und Wohnungen werden gezielt auf Schwachstellen abgesucht, bevor überhaupt Werkzeug zum Einsatz kommt.
Typische Sicherheitslücken sofort schließen
Ein gravierender Fehler bleibt das Deponieren von Zweitschlüsseln im Außenbereich. Ob unter der Fußmatte, auf dem Türrahmen oder im Blumentopf: Erfahrene Einbrecher kennen jedes dieser Verstecke.
Ersatzschlüssel gehören ausschließlich in die Hände vertrauenswürdiger Nachbarn. Um im Ernstfall den Schaden gegenüber der Versicherung lückenlos nachzuweisen, empfiehlt sich das Anlegen einer detaillierten Wertgegenstandsliste.
Smart-Home-Routine zur Lichtsteuerung
Praktische Schutzmaßnahmen für Haus und Wohnung
Polizeibehörden raten dazu, dunkle Ecken rund um das Haus konsequent auszuleuchten. Bewegungsmelder verhindern dabei dauerhaften Stromverbrauch. Beim Einsatz von Sicherheitskameras gilt rechtlich: Es darf ausschließlich das eigene Grundstück erfasst werden.
- Fenster und Türen sichern: Auch bei kurzer Abwesenheit Türen zweifach abschließen, statt sie nur ins Schloss zu ziehen. Gekippte Fenster gelten versicherungsrechtlich als offen.
- Anwesenheit vortäuschen: Smarte Lampen oder Zwischenstecker schalten Beleuchtung und TV-Geräte in unregelmäßigen Intervallen an.
- Urlaubsspuren vermeiden: Briefkästen regelmäßig leeren lassen und keine Abwesenheitsmeldungen in sozialen Netzwerken veröffentlichen.
- Schwachstellen prüfen: Kellerschächte, Terrassentüren und Nebeneingänge bieten oft unzureichenden Widerstand und sollten mechanisch nachgerüstet werden.
- Wertgegenstände sichern: Schmuck und Bargeld gehören in ein Bankschließfach oder einen fest verankerten Safe.
- Aufmerksamkeit im Wohnumfeld: Fremde Personen oder verdächtige Fahrzeuge in der Nachbarschaft sollten direkt der Polizei gemeldet werden.
Für bauliche Nachrüstungen existieren staatliche Förderprogramme. Zudem bieten viele Polizeidienststellen kostenfreie Beratungen vor Ort an; manche Hausratversicherer honorieren geprüfte Sicherungstechnik mit Prämienrabatten.
Überwachungskameras im Vergleichstest
Ergänzend zu mechanischen Riegeln und smarten Alarmsystemen liefern Kameras visuelle Kontrolle. Aus einem Testfeld von zwölf Modellen heben sich folgende Geräte hervor:

Reolink E1 Zoom
Reolink E1 Zoom
Das Modell erreicht die Gesamtnote 1,2 (Sehr gut) bei einem Richtpreis von 99,99 Euro. Erkennung und Bildqualität schneiden mit einer glatten 1,0 ab, flankiert von starker Ausstattung (1,1) und solider Sicherheit (1,2).
Reolink Argus 4 Pro
Reolink Argus 4 Pro
Mit der Testnote 1,3 (Sehr gut) und einem Preis von 169,99 Euro punktet die Kamera durch beste Bildwerte (1,0) und Vollausstattung (1,0), verlangt bei der Einrichtung jedoch etwas mehr Aufwand (1,9).
Eufy Innenkamera S350
Eufy Innenkamera S350
Ebenfalls mit 1,3 (Sehr gut) bewertet, ist das Modell ab 77,34 Euro erhältlich. Es überzeugt durch herausragende Bedienung (1,0) sowie zuverlässige Personenerkennung (1,1).
EZVIZ CB8 Lite
EZVIZ CB8 Lite
Die 79,99 Euro teure Kamera erzielt die Gesamtnote 1,5 (Sehr gut). Höchstwerte erzielt sie bei den integrierten Sicherheitsfunktionen (1,0) und der Bildschärfe (1,1).
Eufy SoloCam S340
Eufy SoloCam S340
Mit der Note 1,6 (Gut) für 129,00 Euro bietet das Gerät ein integriertes Solarpanel und eine reichhaltige Ausstattung (1,1) bei einer Erkennungsleistung von 1,4.






