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Eklat in der Judo-Bundesliga: Kämpfer bricht Gegner nach Kampfende den Kiefer

Eklat in der Judo-Bundesliga: Kämpfer bricht Gegner nach Kampfende den Kiefer Aktuelle News

Eklat in der Judo-Bundesliga: Kämpfer bricht Gegner nach Kampfende den Kiefer

Ein schwerer Gewaltausbruch hat das Duell der Judo-Bundesliga zwischen dem JC Leipzig und dem TSV Abensberg überschattet. Obwohl der 8:6-Heimsieg der Leipziger bereits feststand, eskalierte die Situation nach dem vorletzten Einzelkampf völlig.

Faustschläge nach Kampfende auf der Matte

Nach seiner Niederlage in der Verlängerung attackierte der georgische Kämpfer Akaki Japaridze vom JC Leipzig seinen Kontrahenten Timo Cavelius unvermittelt mit Faustschlägen. Der 29-jährige Deutsche hatte zuvor mit geballter Faust gejubelt.

Japaridze traf Cavelius zunächst mit einer rechten Geraden und einem linken Haken. Als der deutsche Olympia-Teilnehmer von Paris bereits blutend am Boden lag, schlug der Georgier im Stehen ein weiteres Mal mit der rechten Faust nach.

Timo Cavelius blutet aus dem Mund, seine Teamkollegen kümmern sich
Timo Cavelius blutet aus dem Mund, während Teamkollegen Erste Hilfe leisten.

Schwere Verletzungen und Not-Operation

Die Folgen des Angriffs sind gravierend: Cavelius verlor zwei Zähne und zog sich einen Kieferbruch zu. Er musste noch am selben Abend im Universitätsklinikum Leipzig operiert werden.

Sportliche und strafrechtliche Ermittlungen

Die Kampfrichter disqualifizierten Japaridze unmittelbar nach dem Vorfall. Die Polizei nahm vor Ort die Ermittlungen auf, der Athlet konnte Leipzig jedoch zunächst verlassen.

Der JC Leipzig verurteilte die Attacke und betonte in einer Stellungnahme, dass Gewalt im Judosport keinen Platz habe. Dem Georgier drohen nun ein Strafverfahren sowie eine langjährige oder lebenslange Sperre durch den Verband, während auch dem Verein Sanktionen bevorstehen könnten.