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Erste Straßenbrücke über den Tumen: Russland und Nordkorea eröffnen neue Verbindung

Erste Straßenbrücke über den Tumen: Russland und Nordkorea eröffnen neue Verbindung Aktuelle News

Erste Straßenbrücke über den Tumen: Russland und Nordkorea eröffnen neue Verbindung

Russland und das abgeschottete Nordkorea haben ihre erste direkte Straßenbrücke über den Grenzfluss Tumen offiziell eröffnet. Das Bauwerk markiert einen weiteren Ausbau der engen Partnerschaft zwischen Moskau und Pjöngjang.

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Neue Straßenbrücke an der Grenze zwischen Russland und Nordkorea über den Fluss Tumen.

Der russische Ministerpräsident Michail Mischustin erklärte bei der Einweihungszeremonie per Videoschalte, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur werde der Kooperation in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik neuen Schub verleihen. Zudem soll die Trasse den bilateralen Handel sowie den Tourismus ankurbeln.

Verkehrsweg neben historischer Bahnstrecke

Die beiden Staaten hatten den Bau der neuen Straßenbrücke im Jahr 2024 während eines Besuchs von Kremlchef Wladimir Putin in Nordkorea vereinbart. Die Bauarbeiten begannen im Frühjahr 2025.

Das neue Bauwerk steht unweit der 1959 errichteten Eisenbahnbrücke, die als „Freundschaftsbrücke“ bekannt ist. Neben dem Zugverkehr bestehen zwischen Moskau und Pjöngjang auch regelmäßige Flugverbindungen.

Militärische Kooperation und Truppenpräsenz

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat sich die Zusammenarbeit beider Staaten drastisch verstärkt. Pjöngjang unterstützt das russische Militär mit Munition und Waffensystemen, deren Transport über die neue Straßenverbindung weiter erleichtert werden könnte.

Nordkoreanische Raketen im Kriegseinsatz

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzt Russland bei nächtlichen Angriffen regelmäßig nordkoreanische Kurzstreckenraketen des Typs KN-23 ein. Gleichzeitig wächst die personelle Unterstützung an der Front.

Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sollen zwischen 30.000 und 50.000 zusätzliche nordkoreanische Soldaten auf russischem Gebiet zusammengezogen werden. Auch südkoreanische Nachrichtendienste meldeten Pläne für weitere Truppenverlegungen.

Engpässe bei der ukrainischen Luftverteidigung

Die ukrainische Armee leidet bei großangelegten russischen Raketen- und Drohnenangriffen unter einem akuten Mangel an Abfangmunition. Kiew fordert daher von den westlichen Verbündeten kontinuierlich weitere Flugabwehrraketen des US-Typs Patriot an.

Gemeinsam mit europäischen Partnern treibt die Ukraine zudem die Entwicklung eines alternativen Abwehrsystems namens „Freyja“ voran. Mit einer Fertigstellung dieses Raketensystems wird allerdings frühestens im kommenden Jahr gerechnet.