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Erster Job mit 13 Jahren: Michelle Pfeiffer über frühere Geldnot und 32 Jahre Ehe ohne TV-Projekte

Schauspielerin Michelle Pfeiffer bei einem öffentlichen Auftritt Aktuelle News

US-Schauspielerin Michelle Pfeiffer blickt auf ihre Anfänge und neue TV-Rollen.

Aufgewachsen von der Hand in den Mund

Heute zählt Michelle Pfeiffer zu den profiliertesten Darstellerinnen Hollywoods. Ihre Kindheit in Kalifornien war jedoch von dauerhaften finanziellen Engpässen geprägt.

Ihre Familie lebte strikt von einem Monatsgehalt zum nächsten. Um die Haushaltskasse zu entlasten, brachte der Vater den Kindern früh bei, jeden einzelnen Cent wertzuschätzen und strikt vorzusorgen.

Pfeiffers Einstieg ins Berufsleben erfolgte deshalb bereits im Alter von 13 Jahren. Vor ihrer Schauspielkarriere verdiente sie ihr Geld im Einzelhandel für Berufsbekleidung, in einer Druckerei und an der Supermarktkasse.

Für das Direktvertriebsunternehmen Fuller Brush zog sie zudem von Tür zu Tür, um Reinigungsutensilien wie Bürsten und Besen zu verkaufen. Diese Erfahrungen prägten ihren sparsamen Lebensstil nachhaltig.

Premiere nach 32 Jahren Ehe

In der neuen Comedy-Dramaserie „Margo’s got money troubles“ arbeitet die 1958 in Santa Ana geborene Schauspielerin erstmals mit ihrem Ehemann David E. Kelley zusammen. Das Paar ist seit 32 Jahren verheiratet.

Pfeiffer hatte Beruf und Privatleben über Jahrzehnte hinweg bewusst getrennt, um die Stabilität der Partnerschaft zu schützen. Den Anstoß zum Umdenken gab die Romanvorlage, die Kelley für das Fernsehen adaptierte.

Die Serie entsteht in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Lewellen Pictures der Schwestern Elle und Dakota Fanning. Pfeiffer übernimmt die Rolle der Figur Shyanne, während Elle Fanning die Hauptrolle spielt.

Erster Job mit 13 Jahren: Michelle Pfeiffer über frühere Geldnot und 32 Jahre Ehe ohne TV-Projekte

Wiedersehen mit Kurt Russell nach 38 Jahren

Parallel steht Pfeiffer für das Drama „The Madison“ vor der Kamera. Dort trifft sie nach fast vier Jahrzehnten erneut auf Kurt Russell, mit dem sie 1988 den Thriller „Tequila Sunrise“ drehte.

Die Handlung setzt unmittelbar nach dem plötzlichen Tod einer Hauptfigur ein und beleuchtet die ersten sechs Tage der Trauerbewältigung innerhalb einer Familie. Pfeiffer verkörpert eine Witwe, die zwischen Schock, Schuldgefühlen und der Verantwortung für ihre Angehörigen navigieren muss.

Vom Niedriglohn zu Rekordgagen

Pfeiffers Filmografie umfasst mittlerweile mehr als 76 Kinoproduktionen, darunter Klassiker wie „Gefährliche Liebschaften“, „Die Hexen von Eastwick“ und „Die Mafiosi-Braut“.

Für ihre Darbietung in „Die Fabelhaften Baker Boys“ erhielt sie den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin. Insgesamt verbuchte sie drei Oscar-Nominierungen und fünf weitere Nominierungen für den Golden Globe.

In den 1990er-Jahren gehörte sie zu den bestbezahlten Schauspielerinnen der Branche. Für „Schatten der Wahrheit“ (1995) erhielt sie eine Gage von zehn Millionen US-Dollar, für „Tief wie der Ozean“ (1999) stieg die Summe auf 12,5 Millionen US-Dollar.