Falsche ARD-Mitarbeiter im Umlauf: Betrüger fordern Geld für angebliche Berichte zur Buchmesse
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Betrüger nutzen gefälschte Namen von ARD-Journalisten für E-Mail-Forderungen.
Kriminelle nutzen derzeit die Namen echter Kulturredakteure verschiedener ARD-Anstalten, um gezielt Autoren und Bürger zu kontaktieren. Über eine offizielle Warnung auf der Plattform LinkedIn machte der Sender auf die Masche aufmerksam.
Als Vorwand dient den Tätern meist ein angeblicher Beitrag zur Frankfurter Buchmesse. Wer auf die scheinbar seriöse Anfrage antwortet, wird kurz darauf mit unberechtigten Geldforderungen konfrontiert.
Gefälschte Absender und Zahlungsaufforderungen
Die betrügerischen Nachrichten wirken auf den ersten Blick professionell, weisen jedoch klare Merkmale auf. Auffällig ist vor allem die Absenderadresse: Statt offizieller ARD-Domains stammen die E-Mails meist von Freemail-Anbietern wie Google Mail oder Yahoo.
ARD-Redaktionen nutzen für den dienstlichen Schriftverkehr grundsätzlich keine privaten E-Mail-Konten. Ein weiteres Ausschlusskriterium: Für redaktionelle Beiträge verlangt die ARD niemals Geld von Autoren oder Gesprächspartnern.
Typische Erkennungsmerkmale von Phishing-Mails
Da Kriminelle kaum noch offensichtliche Rechtschreibfehler machen, müssen Empfänger auf andere Indikatoren achten:
- Forderung von Zahlungen für redaktionelle Leistungen
- Aufbau von zeitlichem Druck oder Drohungen
- Verwendung privater Freemailer-Adressen statt offizieller Sender-Domains
- Aufforderung zur Eingabe persönlicher Informationen oder Kontodaten
Richtiges Verhalten bei verdächtigen Nachrichten
Bestehen Zweifel an der Echtheit einer Anfrage, lässt sich der Kontakt direkt über die Pressestelle der jeweiligen Landesrundfunkanstalt überprüfen. Verdächtige E-Mails sollten unverzüglich als Spam gemeldet werden.
Anhänge oder weiterführende Links in solchen Mails dürfen nicht geöffnet werden, da sie Schadsoftware enthalten können. Weder persönliche Daten noch Zahlungen sollten auf derartige Anfragen hin übermittelt werden.
