Feuerwehr Sendenhorst: 86 Einsätze und 1.860 Stunden im Rekordsommer 2026
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Feuerwehr Sendenhorst: 86 Einsätze und 1.860 Stunden im Rekordsommer 2026
Rekordbelastung für die Einsatzkräfte
Die Freiwillige Feuerwehr Sendenhorst verzeichnete im Sommer 2026 eine historische Einsatzdichte. Von Juni bis August rückten die drei Löschzüge zu insgesamt 86 Einsätzen aus – mehr als in jedem vollständigen Sommer der vergangenen sieben Jahre.
Dabei leisteten die ehrenamtlichen Kräfte rund 1.860 Einsatzstunden ab.
Monatliche Höchstwerte von Juni bis August
Insbesondere der Juli 2026 sprengte die bisherigen Statistiken: Mit 35 Alarmierungen verdoppelte sich der bisherige Monatsrekord von 18 Einsätzen fast. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2025 (14,4 Einsätze) entspricht das einem Anstieg um rund 143 Prozent.
Auch die angrenzenden Monate lagen auf Rekordniveau. Der Juni schlug mit 29 Einsätzen zu Buche (langjähriges Mittel: 17,3), während der August bereits bis zum 28. des Monats 22 Einsätze zählte. Die tägliche Einsatzrate lag im August um das 1,7-Fache über dem Sieben-Jahres-Durchschnitt.
Einsatz der Feuerwehr im Einsatzgebiet Sendenhorst.
Verdreifachung der Brandeinsätze
Haupttreiber der hohen Belastung waren Brände: Zwischen Juni und August rückte die Wehr zu 33 Brandeinsätzen aus. Dieser Wert liegt etwa dreimal so hoch wie der Mittelwert der Vorjahre (rund elf Einsätze) und umfasste mehrere Vegetations-, Mittel- und Großbrände.
Die Zahl der technischen Hilfeleistungen stieg ebenfalls deutlich an – von durchschnittlich 24 auf insgesamt 41 Einsätze im Erfassungszeitraum.
Ein Rettungshubschrauber bei einem Unterstützungseinsatz.
37-Stunden-Dauereinsatz in Marsberg
Neben den lokalen Alarmierungen forderte die überörtliche Hilfeleistung die Einsatzkräfte. Am 13. August rückte die 5. Bereitschaft zu einem 37-stündigen Einsatz im Bereich Marsberg (Regierungsbezirk Arnsberg) aus.
Die Feuerwehr Sendenhorst beteiligte sich mit einem Löschfahrzeug und neun Einsatzkräften an dem Großeinsatz, bei dem laut Kreisbrandmeister mehr als 300 Kräfte aus dem Kreis Warendorf vor Ort waren. Ernsthafte Verletzungen gab es trotz der Dauerbelastung nicht.
Löscharbeiten bei einem der zahlreichen Brandeinsätze im Sommer.
„Die Einsatzzahlen dieses Sommers zeigen vor allem eines: wie sehr wir uns auf unsere Frauen und Männer verlassen können“, betonte Elmar Bornefeld, Leiter der Feuerwehr Sendenhorst. Die ständige Einsatzbereitschaft bei kurzen Alarmen sowie bei tagelangen Einsätzen verdiene besonderen Dank.



