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On Air Festival

Gefährlicher Hype am Flughafen Skiathos: Zwei Touristinnen nach Flugzeug-Start schwer verletzt

Das Rollfeld des Flughafens Skiathos grenzt unmittelbar an eine öffentliche Straße und das Meer. Aktuelle News

Der Flughafen Skiathos ist für seine extrem kurze Piste und die unmittelbare Nähe zum öffentlichen Bereich bekannt.

Der Flughafen auf der griechischen Insel Skiathos gilt unter Aviatik-Fans als legendärer „Plane-Spotting“-Hotspot. Doch die Nähe zu den startenden Jets ist lebensgefährlich. Innerhalb von nur drei Tagen wurden zwei italienische Touristinnen durch den massiven Luftstrom der Triebwerke erfasst und zu Boden geschleudert.

Schwere Hirnverletzungen nach Luftstrom-Aufprall

Der erste Vorfall ereignete sich am 10. August gegen 13:15 Uhr. Eine 52-jährige Frau hielt sich in unmittelbarer Nähe der Begrenzungsmauer auf, als eine Boeing 737 der TUI Airways ihre Triebwerke für den Start hochfuhr.

Der enorme Luftdruck erfasste die Touristin, hob sie aus und schleuderte sie gegen den Asphalt. Rettungskräfte brachten sie zunächst in das Gesundheitszentrum von Skiathos. Aufgrund ihrer schweren Verletzungen – eine Hirnblutung und ein Schädel-Hirn-Trauma – wurde sie anschließend in ein Krankenhaus auf dem griechischen Festland nach Volos verlegt.

Jonas Bucher
Jonas Bucher

Zweiter Unfall innerhalb von 72 Stunden

Nur drei Tage später wiederholte sich das gefährliche Szenario an exakt derselben Stelle. Wie unter anderem der Corriere della Sera berichtet, wurde eine weitere etwa 50-jährige Italienerin vom Luftstrom eines startbereiten Flugzeugs erfasst.

Gefährlicher Hype am Flughafen Skiathos: Zwei Touristinnen nach Flugzeug-Start schwer verletzt

Auch in diesem Fall endete die Aktion mit einem harten Sturz auf den Boden. Die Frau trug eine schwere Armfraktur davon und musste ebenfalls medizinisch versorgt werden.

Ein Hotspot mit hohem Risiko

Die spektakuläre Lage des Flughafens, bei der die Start- und Landebahn direkt an eine öffentliche Straße und das Meer grenzt, zieht täglich hunderte Schaulustige an. Trotz deutlicher Warnschilder, die auf die Gefahr durch Triebwerk-Abgase und starke Windstöße hinweisen, ignorieren viele Besucher das Risiko, um ein spektakuläres Foto oder Video zu ergattern.

Nach diesen beiden schweren Unfällen stellt sich erneut die Frage, ob der Zugang zu diesem Bereich durch die Behörden stärker eingeschränkt werden muss, um weitere Verletzungen durch den Jetblast zu verhindern.