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Geheimgespräche in New York: US-Delegation verhandelt drei Stunden mit dem Iran

Jared Kushner und Steve Witkoff bei diplomatischen Gesprächen Aktuelle News

Jared Kushner und Steve Witkoff führten nach US-Angaben direkte Gespräche mit iranischen Vertretern.

Am Rande der UN-Generaldebatte in New York sind Vertreter der USA und des Irans zu einem überraschenden, dreistündigen Direktgespräch zusammengekommen. US-Präsident Donald Trump bestätigte die Verhandlungen seiner Unterhändler und bezeichnete den Verlauf als „sehr gut“, während Teheran klare Bedingungen für eine Deeskalation und die Öffnung der Straße von Hormus stellte.

Nach monatelangem Stillstand im seit Ende Februar andauernden militärischen Konflikt markiert dieser Schritt die erste direkte diplomatische Begegnung beider Staaten seit Juni. Vermittelt wurde das Treffen maßgeblich durch Pakistan und Katar, die auf eine diplomatische Entspannung drängen.

Hochrangige Unterhändler hinter verschlossenen Türen

Auf US-Seite nahmen Trumps Sondergesandter Steve Witkoff sowie sein Schwiegersohn Jared Kushner an den Verhandlungen teil. Nach Medienberichten traf die US-Delegation auf den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi.

Kushner und Witkoff nahmen Berichten zufolge an dem Gespräch teil. (Archivbild)
Kushner und Witkoff nahmen Berichten zufolge an dem Treffen in New York teil.

Während Witkoff im Anschluss erklärte, er habe ein sehr gutes Gefühl, betonte die iranische Seite, dass die Zusammenkunft auf ausdrückliche US-Bitte stattgefunden habe. Konkrete Vereinbarungen wurden zunächst nicht offiziell verkündet, doch Trump stellte zeitnah weitere Treffen in Aussicht.

„Wähle der Iran den Krieg, lande die Republik in der Hölle, ohne Überlebenschance und ohne Hoffnung auf zukünftige Größe oder nachfolgende Generationen.“

Diese drastische Drohung äußerte Donald Trump vor der UN-Vollversammlung und stellte Teheran vor die Wahl zwischen totaler Vernichtung und wirtschaftlicher Erholung. Parallel drohte Washington mit Angriffen auf die mutmaßliche Atomanlage „Pickaxe Mountain“, sollte dort wieder Aktivität festgestellt werden.

Forderungen und Streitpunkte am Golf

Teheran knüpft ein Ende der Blockaden an harte Vorbedingungen. Wie staatliche iranische Medien berichten, verlangt die Führung konkrete Schritte der Gegenseite.

Geheimgespräche in New York: US-Delegation verhandelt drei Stunden mit dem Iran
Verhandlungsthema Position und Status
Straße von Hormus Iran fordert sofortiges Ende der US-Seeblockade für eine freie Durchfahrt.
Vermögenswerte Teheran verlangt die vollständige Freigabe aller eingefrorenen Gelder.
Militärische Fronten Bedingung ist die Beendigung der Kampfhandlungen an sämtlichen Fronten.
Atomanlagen USA drohen bei Aktivität mit Angriff auf die Anlage „Pickaxe Mountain“.

Fehleinschätzung: Schneller Kriegseinsatz vs. Realität

Weit verbreitet war zu Beginn der Kampfhandlungen die Annahme, der Krieg lasse sich binnen weniger Wochen militärisch beenden. Die Realität zeigt nach fast sieben Monaten jedoch verhärtete Fronten, wiederholt gebrochene Waffenruhen und massive Auswirkungen auf den internationalen Schiffsverkehr.

Zusätzliche Brisanz erhält die Lage durch die jüngsten Vorstöße der Huthi-Miliz an der Westküste des Jemen, wodurch auch die Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer unter Druck geraten ist. Ob die New Yorker Gespräche den Weg zu einem neuen Rahmenabkommen ebnen, hängt nun von den weiteren diplomatischen Schritten beider Regierungen ab.

💡 Die kommenden Tage bei den Vereinten Nationen dürften zeigen, ob die Gespräche in New York mehr als nur eine symbolische Kontaktaufnahme waren.

🔍 Besonders die Haltung Teherans bei der anstehenden UN-Rede wird über die Chancen für eine echte Deeskalation am Golf entscheiden.

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