Glücksgefühle-Festival mit 250.000 Fans: Lukas Podolski wehrt sich nach Alphaville-Eklat gegen Drohungen
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Glücksgefühle-Festival mit 250.000 Fans: Lukas Podolski wehrt sich nach Alphaville-Eklat gegen Drohungen
Lukas Podolski zieht nach Beleidigungen und Drohungen im Netz eine deutliche Grenze. Auf der Pressekonferenz zum „Glücksgefühle“-Festival am Hockenheimring bezog der 41-jährige Weltmeister am Freitagnachmittag Stellung zur Ausladung der Band Alphaville und den daraus resultierenden Reaktionen.
Dabei machte der Fußballer öffentlich, dass die Angriffe nicht nur ihn selbst, sondern auch sein direktes Umfeld betrafen.
Klare Warnung an Verfasser von Hassnachrichten
Podolski richtete eine deutliche Botschaft an diejenigen, die ihn und seine Angehörigen attackiert hatten: „Die Leute sollen vorsichtig sein, wie sie über mich reden. Ein Lukas Podolski kann auch anders. Ich lasse weder mich noch meine Familie beleidigen.“
Er betonte zudem: „Jeder weiß, woher ich komme. Und ich lasse mich nicht in irgendeine politische Ecke drängen.“
Auch Festival-Mitveranstalter Markus Krampe berichtete von massiven Beschimpfungen gegen seine Familie. Krampe betonte ebenfalls, dass bei Angriffen auf das persönliche Umfeld eine absolute Grenze überschritten sei.
Veranstalter Markus Krampe übernimmt die Verantwortung
Krampe räumte Fehler im Umgang mit der Band Alphaville ein und stellte klar, dass Podolski in die Entscheidung über die Absage nicht involviert war. Der Weltmeister habe erst durch die Berichterstattung in den Medien von dem Schritt erfahren.
„Ich habe die Schuld auf mich genommen. Poldi hat ja auch viel abbekommen, aber ich möchte ihn aus der Schusslinie nehmen“, erklärte Krampe und bezeichnete sein eigenes Vorgehen rückblickend als Fehleinschätzung.
Markus Krampe und Lukas Podolski beim Glücksgefühle-Festival.
Pre-Party mit Ivana Knoll am Hockenheimring
Am Hockenheimring werden am Wochenende rund 250.000 Besucher zu der Großveranstaltung erwartet. Podolski war bereits am Donnerstagabend bei der Pre-Party auf dem Gelände anwesend.
Dort verfolgte er von der Bühnenseite aus den DJ-Auftritt der mit ihm befreundeten Kroatin Ivana Knoll. Nach dem Set signierte der Fußballer für sie ein Festival-Trikot.

