Goldschatz in Kellerwand eingemauert: Bauarbeiter finden Barren und Münzen für 9 Millionen Euro
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Goldschatz in Kellerwand eingemauert: Bauarbeiter finden Barren und Münzen für 9 Millionen Euro
Sensationsfund bei Renovierungsarbeiten in Belgien
Bei Arbeiten an einem Gebäude des Wohlfahrtsverbands CAW Ostflandern im belgischen Sint-Gillis-Dendermonde haben Handwerker ein massives Goldversteck freigelegt. In einer fest im Mauerwerk des Kellers eingelassenen Truhe stießen die Arbeiter auf nummerierte Goldbarren und historische Goldmünzen.
Der Gesamtwert des Fundes wird auf rund neun Millionen Euro beziffert. Geert Hillaert vom CAW Ostflandern bestätigte die Entdeckung der verborgenen Kiste im Kellergeschoss.
Behörden beschlagnahmen Barren und prüfen kriminelle Herkunft
Unmittelbar nach dem Fund informierten die Handwerker ihren Auftraggeber sowie die örtlichen Sicherheitsbehörden. Die Polizei stellte das Edelmetall sicher und transportierte es an einen gesicherten Ort.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun, wie die Barren und Münzen in die Wand gelangten und ob sie aus einer Straftat stammen. Sollte das Wohlfahrtsamt das Vermögen rechtmäßig behalten dürfen, plant die Organisation, die Summe vollständig in Hilfsangebote für Wohnungslose zu investieren.
Polizei wehrt kuriose Besitzansprüche und Schatzsucher ab
Die Nachricht über das Millionenvermögen löste eine Flut von Anfragen aus. Nach Angaben der Polizei meldeten sich zahlreiche angebliche Eigentümer – darunter eine Person, die angab, das Gold in einem früheren Leben dort versteckt und danach 60 Jahre vergessen zu haben.
Die Ermittler stellten klar, dass solche Erklärungen nach belgischem Sachrecht wertlos sind und die Behörden ausschließlich strafrechtliche Aspekte prüfen. Gleichzeitig warnte die Polizei Schaulustige davor, die abgesperrte und mit Gräben gesicherte Baustelle zu betreten, da sich keinerlei Wertsachen mehr vor Ort befinden.
Weiterer Bargeldfund in altem Gemäuer
Ein ähnlicher Zufallsfund ereignete sich kürzlich in der italienischen Provinz Messina. Bei Arbeiten in einem lange verlassenen Haus entdeckte der Eigentümer 135,4 Millionen italienische Lire in einem Hohlraum über einer Tür.
Die Summe war in Form von 1.354 Scheinen à 100.000 Lire in sieben Blechdosen für Brausepulver verstaut. Trotz der langen Lagerung wiesen die Geldscheine kaum Abnutzungsspuren auf; umgerechnet entspricht die historische Währung einem Wert von etwa 69.900 Euro.
