Graubünden: Jäger verwechselt Pferd mit Hirsch – Jagdpatent vor Ort entzogen
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Graubünden: Jäger verwechselt Pferd mit Hirsch – Jagdpatent vor Ort entzogen
Fataler Irrtum bei Tagesanbruch
Im Schweizer Kanton Graubünden kam es am frühen Sonntagmorgen, dem 6. September, zu einem folgenschweren Jagdunfall. Ein Jäger war im Gebiet Indercröt in der Gemeinde Avers unterwegs, als er kurz nach 6:00 Uhr das Feuer eröffnete.
Das Ziel befand sich auf einer Wiese. Der Schütze ging davon aus, einen Hirsch vor sich zu haben, traf jedoch ein Pferd tödlich.
Jagdschein sofort einkassiert
Nach der Schussabgabe erkannte der Mann seinen Fehler und verständigte unverzüglich die zuständige Wildhut. Ein Augenzeuge beobachtete die Situation vor Ort.
Rechtliche Konsequenzen für den Schützen
Die Behörden reagierten umgehend auf den Vorfall. Dem geständigen Jäger wurde das Jagdpatent noch direkt am Einsatzort entzogen.
Zudem wird der Mann bei der Staatsanwaltschaft Graubünden zur Anzeige gebracht. Die dortige Jagdsaison hatte erst wenige Tage zuvor, am 3. September, begonnen.
