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Grünerer Rasen mit Bittersalz: 1 Esslöffel pro Liter Wasser reicht oft völlig aus

Gepflegter grüner Rasen im Garten Aktuelle News

Bittersalz kann blassem Rasen zu neuem Grün verhelfen.

Nach langen Hitzephasen, starker Sonneneinstrahlung und unregelmäßigem Regen verliert der Rasen schnell seine Vitalität. Die Halme trocknen aus, braune Flecken entstehen und die Grasnarbe wirkt stumpf.

Regelmäßiges Wässern reicht bei akutem Nährstoffmangel oft nicht aus, um das satte Grün zurückzuholen. Ein altbewährtes Hausmittel, das meist im Badezimmer steht, kann hier Abhilfe schaffen.

Magnesiumsulfat stärkt das Blattgrün

Gartenexpertin Eleni Veroutsos von der Plattform Backyard Boss empfiehlt laut einem Bericht der britischen Zeitung Express den gezielten Einsatz von Epsomsalz, im deutschsprachigen Raum auch als Bittersalz bekannt.

Bittersalz besteht chemisch aus Magnesiumsulfat und darf keinesfalls mit herkömmlichem Speisesalz verwechselt werden. Während Speisesalz Pflanzen verbrennt, liefert Magnesiumsulfat einen zentralen Baustein für das Chlorophyll.

Chlorophyll ist für die Photosynthese unverzichtbar und verleiht den Halmen ihre kräftig grüne Farbe. Herrscht im Boden ein Magnesiummangel, verbessert das Salz die Nährstoffaufnahme spürbar.

Grünerer Rasen mit Bittersalz: 1 Esslöffel pro Liter Wasser reicht oft völlig aus

Ein dichter gewachsener Rasen verringert zudem das Risiko von Moosbildung und unterdrückt unerwünschte Lücken im Bestand.

Anwendung und richtige Dosierung

Für die Behandlung wird ein Esslöffel Bittersalz in einem Liter Wasser vollständig aufgelöst. Die fertige Mischung lässt sich anschließend gleichmäßig mit einer Gießkanne oder einer Gartenspritze auf den betroffenen Stellen verteilen..

Der beste Zeitpunkt für die Gabe

Die Ausbringung sollte stets in den frühen Morgenstunden oder am späteren Abend erfolgen. Bei praller Mittagssonne verdunstet die Lösung zu schnell, bevor die Wurzeln das Magnesium aufnehmen können.

Bittersalz dient ausschließlich als Ergänzung und ersetzt keinen Volldünger. Um das Nährstoffgleichgewicht des Bodens nicht zu stören, sollte die Anwendung frühestens alle sechs Wochen oder lediglich einmal pro Saison wiederholt werden.