Herzchirurg überlebte eigenen Infarkt: Diese 8 Lebensmittel meidet Dr. Jeremy London
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Hochverarbeitete Lebensmittel stehen laut Studien in direktem Zusammenhang mit kardiovaskulären Risiken.
Eigener Infarkt schärfte das Risikobewusstsein
Dr. Jeremy London operiert als Herz- und Gefäßchirurg in den USA regelmäßig geschädigte Herzen. Vor rund vier Jahren erlitt der Mediziner jedoch selbst einen Herzinfarkt.
Seit diesem Ereignis achtet London konsequent auf seine Ernährung, um sein Herz-Kreislauf-System gesund zu halten. Hochverarbeitete Industrieprodukte stuft er als zentrale Ursache für moderne chronische Erkrankungen ein.
Gegenüber Patienten formuliert der Chirurg seine Grundregel direkt: „Je länger die Haltbarkeit, desto kürzer dein Leben.“
Diese 8 Produkte streicht der Gefäßchirurg vom Speiseplan
London verzichtet im Alltag weitgehend auf Fertigprodukte, Konservierungsstoffe und zugesetzten Zucker. Seine Familie meidet beim Einkauf acht Produktkategorien:
- Hotdogs
- Aufschnitt und verarbeitete Wurst
- Herkömmliche Limonade
- Weißbrot (als Alternative dient Sauerteigbrot)
- Industrielles Gebäck
- Donuts
- Kuchen
- Alkohol
Kürzere Zutatenlisten als Maßstab
Beim Einkauf empfiehlt London einen genauen Blick auf die Deklaration. Je weniger Bestandteile aufgeführt sind, desto geringer ist in der Regel der industrielle Verarbeitungsgrad.

Zudem liefert die Reihenfolge der gelisteten Inhaltsstoffe wichtige Hinweise auf den tatsächlichen Gehalt an versteckten Zuckern und Fetten.
Großstudie belegt Gefahren von Industrieware
Hochverarbeitete Produkte durchlaufen mehrere industrielle Fertigungsschritte, liefern viele Kalorien und kaum Mikronährstoffe. Typische Beispiele sind Fertigsuppen, Softdrinks oder Snacks.
Chips gehören beispielsweise zu den hochverarbeiteten Lebensmitteln.
Eine im Fachblatt „British Medical Journal“ veröffentlichte Übersichtsarbeit analysierte 45 Meta-Analysen mit knapp zehn Millionen Probanden. Das Ergebnis belegt: Ein erhöhter Verzehr hochverarbeiteter Nahrungsmittel steigert das Risiko für kardiometabolische Erkrankungen, psychische Störungen und eine erhöhte Gesamtmortalität deutlich.

