Hitzewelle in Rumänien: Auf extreme Temperaturen folgen schwere Unwetter
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Die nationale Wetterbehörde ANM warnt vor extremer Hitze und nachfolgenden Unwettern.
Hitzewarnung für Sonntag in sechs Regionen
Die erste Hitzewarnung („Cod galben“) gilt für Sonntag, den 16. August, zwischen 10:00 und 21:00 Uhr. Betroffen sind die Kreise Timiș, Arad, Bihor, Satu Mare, Maramureș und Sălaj.
In diesen Regionen werden besonders hohe Temperaturen erwartet, die zu einer starken thermischen Belastung führen. Der Temperatur-Feuchte-Index kann örtlich die kritische Schwelle von 80 Einheiten erreichen, während die Höchstwerte zwischen 33 und 35 Grad liegen.
Eine offizielle Wetterwarnung der rumänischen Behörden ANM.
Ausweitung der Hitze am Montag
Für Montag, den 17. August, hat die nationale Wetterbehörde (ANM) eine neue Warnung herausgegeben. Die Hitze weitet sich auf die Hälfte des Landes aus.
Besonders betroffen sind Banat, Crișana, Maramureș, der Westen und Südwesten der Oltenia, weite Teile Siebenbürgens sowie der Nordosten der Moldau. Die Temperaturen steigen auf Höchstwerte zwischen 33 und 37 Grad, wobei die extremsten Werte in der westlichen Tiefebene erwartet werden.
Die nationale Wetterbehörde ANM warnt vor einer weiteren Ausdehnung der Hitzewelle am Montag.
Sturm, Hagel und Temperatursturz ab Montagabend
Das Wetter schlägt ab Montagabend, dem 17. August (ab 21:00 Uhr), abrupt um. Bis Dienstag, den 18. August, 18:00 Uhr, gilt eine Wetterwarnung für atmosphärische Instabilität, heftige Regenfälle, Blitzeinschläge und Hagel.

Der Wind nimmt deutlich zu, mit Böen zwischen 40 und 50 km/h, örtlich über 50-60 km/h. In der Nacht auf Dienstag trifft dies zunächst die westlichen Regionen, am Dienstag dann vor allem den Osten des Landes.
Intensive Niederschläge
Die Instabilität bringt sintflutartige Regenfälle mit sich. Es werden 15 bis 20 Liter pro Quadratmeter erwartet, in einigen Gebieten sogar über 20 bis 25 Liter. Zudem ist mit Hagel von etwa 1 bis 2 Zentimeter Durchmesser zu rechnen.
Am Dienstag, dem 18. August, erfolgt ein markanter Temperaturabfall. Im Norden, Zentrum, Westen und Südwesten des Landes sinken die Temperaturen um 8 bis 10 Grad, in Teilen sogar noch deutlicher. Die Höchstwerte in diesen Regionen liegen dann nur noch zwischen 19 und 28 Grad.


