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Horst Lichter schätzt Leuchten auf 50 Euro – Experte taxiert bis zu 3.000 Euro bei Bares für Rares

Horst Lichter schätzt Leuchten auf 50 Euro – Experte taxiert bis zu 3.000 Euro bei Bares für Rares Aktuelle News

Horst Lichter schätzt Leuchten auf 50 Euro – Experte taxiert bis zu 3.000 Euro bei Bares für Rares

Horst Lichter lag bei seiner Schätzung in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ meilenweit daneben. Für zwei unkonventionelle Wandleuchten vermutete der Moderator anfangs einen Betrag von gerade einmal 50 Euro.

Mit seinem
Horst Lichter verschätzte sich beim Wert der Wandleuchten deutlich.

Verkäufer Alexander aus Geldern war für seinen Vater eingesprungen, um die Leuchten zu veräußern. Die Objekte befanden sich bereits seit 1973 in Familienbesitz.

Sein Vater wollte nicht selbst in die ZDF-Show kommen, deshalb übernahm Alexander aus Geldern den Verkauf.
Alexander aus Geldern übernahm den Verkauf stellvertretend für seinen Vater.

Designklassiker von Ingo Maurer

Experte Detlev Kümmel klärte über die Herkunft auf: Bei den Objekten handelte es sich um das Modell „Uchiwa 2“ des renommierten Designers Ingo Maurer. Produziert wurden die Stücke in den 1970er-Jahren in limitierter Auflage unter dem Münchner Label „Design M“.

Maurer hatte sich bei Reisen durch Japan von traditionellen Fächern aus Fischerdörfern inspirieren lassen. Die Konstruktion besteht aus originalen japanischen Fächern aus Bambus und Reispapier, montiert auf einem schlichten Eisengestell.

Weil die Wandleuchten im Schlafzimmer der Eltern kaum eingeschaltet worden waren, blieb das lichtempfindliche Naturmaterial fast vollständig weiß. Lediglich ein Fächer wies einen kleinen Riss auf.

Expertise übertrifft Lichters Schätzung um das Sechzigfache

Alexander nannte einen Wunschpreis von 3.000 Euro, während die Schmerzgrenze seines Vaters bei 2.000 Euro lag. Detlev Kümmel bestätigte diese Vorstellungen und taxierte den Wert auf 2.000 bis 3.000 Euro.

Horst Lichter reagierte fassungslos auf die Bewertung. „Unter uns zwei, ich habe am Anfang an einen Fuffi gedacht“, gestand der Moderator nach der Übergabe der Händlerkarte.

Bieterduell im Händlerraum

Händlerin Sarah Schreiber erkannte den Entwurf sofort und eröffnete die Verhandlung mit 1.000 Euro. Benjamin Leo Leo zeigte ebenfalls großes Interesse und bot unmittelbar 1.400 Euro.

Nach einem schnellen Schlagabtausch erhielt Benjamin Leo Leo bei 2.200 Euro den Zuschlag.

Benjamin Leo Leo erwirbt die Fächerlampen für 2.200 Euro.
Benjamin Leo Leo kaufte die Designklassiker für 2.200 Euro.

Weitere Objekte der Sendung

Ein Kunstwerk des Malers Albert Birkle aus dem Jahr 1931 wurde von Expertin Friederike Werner auf 15.000 bis 20.000 Euro geschätzt. Da das höchste Gebot im Händlerraum bei 5.000 Euro endete, blieb das Bild unverkauft.

Für ein Werk von Albert Birkle (1931) taxierte Friederike Werner 15.000 bis 20.000 Euro.
Das Gemälde von Albert Birkle wurde auf bis zu 20.000 Euro geschätzt.

Eine historische Zuckerdose aus 800er Silber des Berliner Hofgoldschmieds David Vollgold schätzte Heide Rezepa-Zabel auf 700 bis 800 Euro. Händler Friedrich Häusser erwarb das Silberstück für 600 Euro.

Eine Zuckerdose aus 800er Silber datierte Heide Rezepa-Zabel nach 1886 bis 1905.
Die silberne Zuckerdose wurde für 600 Euro verkauft.

Eine keramische Katzenfigur des Tierbildhauers Louis Riché aus den 1920er bis 1940er Jahren fand für 200 Euro ebenfalls in Friedrich Häusser einen Käufer.

Eine Katzenfigur aus Keramik von Tierbildhauer Louis Riché datierte Friederike Werner in den 1920er bis 1940er Jahren.
Die Art-déco-Katzenfigur von Louis Riché erzielte 200 Euro.