Hundeverbot in Valencia: Bis zu 750 Euro Bußgeld für Spaziergänge am Strand
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Nicht überall in Valencia dürfen Hunde ins Wasser.
Wer mit dem Hund an Valencias Strände will, muss strenge Vorschriften beachten. Die spanische Metropole untersagt Tieren den Strandzutritt grundsätzlich das gesamte Jahr über.
Ausnahmen gelten ausschließlich für Blinden-, Rettungs- und Assistenzhunde. Wer herkömmliche Vierbeiner an nicht freigegebenen Abschnitten an die Küste führt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Bei leichten Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu 750 Euro, das vom städtischen Kontrollpersonal verhängt wird.
Nicht überall in Valencia dürfen Hunde ins Wasser.
Playa de Pinedo: Die einzige Ausnahme im Stadtgebiet
Die einzige legale Ausweichmöglichkeit im Stadtgebiet ist der ausgewiesene Hundestrand im Norden von Pinedo. Das Areal ist bis zum 30. September regulär geöffnet.
Besuchern stehen vor Ort täglich zwischen 9:30 und 19:30 Uhr ein Kiosk sowie ein Verleih für Sonnenschirme und Liegen zur Verfügung.
Strenge Auflagen auf dem Hundeabschnitt
Auch in der freigegebenen Zone in Pinedo gelten verbindliche Vorgaben. Hunde müssen durchgehend an der Leine geführt werden, potenziell gefährliche Rassen benötigen zudem einen Maulkorb.
Halter sind verpflichtet, Hinterlassenschaften sofort zu beseitigen. Zudem müssen der Veterinärpass und die offizielle Identifikationskarte des Tieres jederzeit mitgeführt werden.
Sonderregeln in anderen spanischen Regionen
In anderen Küstenorten Spaniens greifen teils gänzlich andere Bestimmungen. San Sebastián erlaubt Hunden den Strandbesuch während der Sommermonate nur in einem nächtlichen Zeitfenster zwischen 21:00 und 0:00 Uhr, damit die anschließende Strandreinigung reibungslos ablaufen kann.
In Torrox an der Costa del Sol kontrolliert eine eigene Einheit die Einhaltung der Hygieneauflagen am dortigen Hundestrand. Halter müssen dort nicht nur Kot aufsammeln, sondern Urinstellen direkt mit einem mitgeführten Wasser-Essig-Gemisch neutralisieren.

