Hyundai Ioniq 3 startet ab 28.950 Euro: Bis zu 497 km Reichweite für den ID.3-Gegner
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Der neue Hyundai Ioniq 3 rollt mit aerodynamischem Design und bis zu 497 Kilometern Reichweite an den Start.
Hyundai öffnet die Bestellbücher für den neuen Ioniq 3. Das kompakte Elektromodell positioniert sich im Segment des VW ID.3 und startet in Deutschland zu einem Einstiegspreis von 28.950 Euro. Für die Version mit großem Akku werden mindestens 32.950 Euro fällig.
Der fünftürige Kompaktwagen baut auf der bekannten E-GMP-Plattform auf, nutzt 400-Volt-Technik sowie Frontantrieb und teilt sich viele technische Komponenten mit dem Schwestermodell Kia EV2. Je nach Batteriegröße beträgt die maximale Reichweite nach WLTP-Norm bis zu 497 Kilometer.
Das Exterieur des neuen Hyundai Ioniq 3.
Kompakte Abmessungen und optimierte Aerodynamik
Mit einer Außenlänge von 4.155 Millimetern, 1.800 Millimetern Breite und 1.505 Millimetern Höhe bleibt der Ioniq 3 ein klassischer Kompaktwagen. Der Radstand erstreckt sich über 2.680 Millimeter.
Der Kofferraum fasst zwischen 441 und 1.213 Liter Ladevolumen. Bestandteil des Stauraums ist ein 119 Liter großes Unterbodenfach, das der Hersteller als „Megabox“ bezeichnet.
Der Luftwiderstandsbeiwert liegt bei cW 0,263. Zu den aerodynamischen Maßnahmen gehören aktive Kühllufteinlässe, Air-Curtains an der Front, ein glattflächiger Unterboden sowie strömungsoptimierte Felgen. An der Frontpartie stechen vier LED-Lichtpunkte hervor, die das „H“ im Morsealphabet symbolisieren.
Seitenansicht des Hyundai Ioniq 3 mit aerodynamischer Linienführung.
Neues Infotainment und geteilte Display-Philosophie
Im Cockpit kommt erstmals das auf Android Automotive basierende Bediensystem Pleos Connect zum Einsatz. Ein zentraler 12,9-Zoll-Touchscreen ist ab Werk verbaut.
Das digitale 9,9-Zoll-Instrumentendisplay vor dem Fahrersitz gehört jedoch nicht zur Grundausstattung und zieht erst ab der Ausstattungslinie Trend ein. In den höherwertigen N-Line-Ausführungen wächst das Infotainment-Display in der Mitte auf eine Diagonale von 14,6 Zoll.

Ausstattungslinien und Komfortoptionen
Käufer haben die Wahl zwischen fünf Ausstattungslinien: Select, Trend, N-Line, Prime und N-Line Evo. Zur Serienausstattung des Basismodells Select zählen unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Scheinwerfer, Einparkhilfen vorn und hinten, eine Rückfahrkamera, eine Zweizonen-Klimaautomatik und ein Abstandsregeltempomat.
Ab der Ausstattung Trend ergänzen 17-Zoll-Räder, eine Sitz- und Lenkradheizung sowie eine Smartphone-Ladeschale den Funktionsumfang. Für die Topvarianten stehen Ausstattungsdetails wie Matrix-LED-Licht, ein Soundsystem von Bose, 19-Zoll-Räder und ein Head-up-Display bereit.
Zwei Batterievarianten: LFP und NMC
Zum Verkaufsstart stellt Hyundai zwei Antriebsvarianten bereit. Das Einstiegsmodell Standard Range kombiniert einen 42,2-kWh-LFP-Akku (41 kWh netto) mit einem 108 kW (147 PS) starken Elektromotor. Es beschleunigt in 8,7 Sekunden auf Tempo 100 und erzielt eine WLTP-Reichweite von 340 bis 344 Kilometern.
Die Long-Range-Version nutzt eine NMC-Batterie mit 61,0 kWh brutto (58 kWh netto) und leistet 99 kW (135 PS). Aus dem Stand vergehen 9,5 Sekunden bis 100 km/h, die Reichweite reicht bis zu 497 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit beider Versionen ist bei 170 km/h elektronisch abgeregelt.
An DC-Schnellladesäulen lädt die Standard-Variante mit bis zu 119 kW, die Langstrecken-Version mit maximal 110 kW. Der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent dauert rund 30 Minuten. Für das Wechselstromladen an der Wallbox steht serienmäßig ein 11-kW-Onboard-Lader bereit; für die Long-Range-Variante wird optional eine 22-kW-Ladefunktion angeboten.
Der Hyundai Ioniq 3 wurde in Europa entwickelt und wird im türkischen Produktionswerk in İzmit gefertigt.


