Insa-Umfrage: 22 Prozent würden Deutschland bei AfD-Regierung verlassen
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Eine aktuelle Insa-Erhebung erfasst die Haltung der Bürger zu möglichen AfD-Regierungsbeteiligungen.
Eine Regierungsübernahme durch die AfD auf Bundesebene hätte für fast jeden vierten Bundesbürger drastische persönliche Konsequenzen. In einer aktuellen Insa-Befragung gaben 22 Prozent der Befragten an, Deutschland in einem solchen Fall verlassen zu wollen.
Die Mehrheit von 60 Prozent lehnte diese Absicht ab. Weitere 18 Prozent zeigten sich unentschieden oder machten keine Angabe.
Sorge vor Schäden für das Land überwiegt
Knapp die Hälfte der Bevölkerung blickt mit Skepsis auf eine mögliche Regierungsführung der Partei. 47 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass Deutschland durch eine Bundesregierung unter Beteiligung oder Führung der AfD Schaden nehmen würde.
Demgegenüber standen 36 Prozent, die keinen Schaden für das Land erwarten. 17 Prozent der Teilnehmer äußerten sich unentschieden oder verweigerten die Auskunft.

Stimmungsbild zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Mit Blick auf die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September wurden zudem verschiedene Konstellationen zur Regierungsbildung abgefragt. 43 Prozent der Teilnehmer vertraten die Ansicht, dass ein breites Bündnis aller anderen Parteien gegen die AfD diese nur noch weiter stärken würde. 32 Prozent widersprachen dieser These.
Absolute Mehrheit versus Allparteien-Bündnis
Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) gab an, eine absolute Mehrheit der AfD einem Zusammenschluss aller anderen Parteien vorzuziehen. Die Mehrheit von 52 Prozent lehnte ein solches Szenario jedoch ab.
Für die repräsentative Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa am vergangenen Donnerstag und Freitag insgesamt 1.001 Wahlberechtigte. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt bei 3,1 Prozentpunkten.
