iPhone Ultra: Apples erstes Foldable mit 7,8-Zoll-Display und 2.000-Dollar-Startpreis
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iPhone Ultra: Apples erstes Foldable mit 7,8-Zoll-Display und 2.000-Dollar-Startpreis
Apple steigt in den Markt für faltbare Smartphones ein. Das kommende iPhone Ultra soll direkt gegen Samsungs Foldable-Reihe antreten und setzt auf ein falzfreies Display sowie ein angepasstes Betriebssystem.
Starttermin, Fertigungsengpässe und Preise
Die offizielle Vorstellung des iPhone Ultra wird für den 9. September um 19:00 Uhr deutscher Zeit im Rahmen der Keynote unter dem Motto „Staunen und Strahlen“ erwartet. Das Modell debütiert voraussichtlich an der Seite der iPhone-18-Pro-Serie.
Wegen der anspruchsvollen Qualitätskontrolle und komplexer Fertigungsprozesse werden für das dritte Quartal lediglich 500.000 bis eine Million Exemplare erwartet. Apple soll derzeit nur wenige hundert Einheiten pro Tag produzieren, weshalb der freie Verkauf im stationären Handel zum Start stark eingeschränkt sein dürfte.
Der Einstiegspreis für das Basismodell mit 256 Gigabyte Speicher liegt voraussichtlich bei rund 2.000 US-Dollar beziehungsweise 15.999 Yuan in China (umgerechnet etwa 1.900 Euro). Für die Varianten mit 512 GB und 1 TB Speicher werden jeweils Aufpreise von 2.000 Yuan (rund 240 Euro) fällig. Für den deutschen Markt könnte das Spitzenmodell mit 1 TB Speicher bis zu 2.999 Euro kosten.
Reparaturen schlagen mit über 1.000 Euro zu Buche
Branchenexperten prognostizieren extrem hohe Servicekosten für das faltbare Innendisplay. Ein Austausch des Panels könnte mit über 1.000 Euro rund 58 Prozent des ursprünglichen Gerätepreises ausmachen.
Damit fiele die Reparatur signifikant teurer aus als bei Konkurrenzmodellen wie dem Samsung Galaxy Z Fold 8. Selbst mit AppleCare+ wird eine Selbstbeteiligung von rund 120 Euro fällig, da das fest integrierte Scharnier-Display-Modul freie Reparaturen erschwert.
Design, Gehäusemaße und Touch ID
Das Design orientiert sich an der Optik des iPhone Air. Die Rückseite wird durch eine pillenförmige Kameraeinheit für zwei Sensoren dominiert, kombiniert mit einem Dual-Tone-Finish in Silber-Weiß oder Dunkelblau.
Das faltbare iPhone im aufgeklappten Zustand.
Seitenansicht des geschlossenen iPhone Foldables.
Zusammengeklappt misst das Gerät schlanke 9,2 Millimeter in der Tiefe, erreicht inklusive Kamerabuckel jedoch 13,7 Millimeter. Mit Abmessungen von 117 Millimetern in der Höhe und 84 Millimetern in der Breite bleibt das Gehäuse kompakt.
Apple verzichtet auf einen physischen SIM-Karten-Slot und setzt vollständig auf eSIM. Zudem wandert der Fingerabdrucksensor in die seitliche Einschalttaste: Da für Face ID im Gehäuse kein Platz bleibt, feiert Touch ID im Powerbutton seine Rückkehr.
In die Seitentaste integrierter Fingerabdrucksensor.
Displayformate und Verzicht auf den Eingabestift
Auf der Außenseite kommt ein 5,3 Zoll großes Panel im 16:10-Format zum Einsatz. Aufgeklappt bietet das iPhone Ultra ein 7,8-Zoll-Display im 4:3-Format, das viel Arbeitsfläche für Medien und Produktivitäts-Apps bietet. Beide Bildschirme verfügen über Punch-Hole-Aussparungen für eine 18-Megapixel-Frontkamera.
Das kompakte Außendisplay des faltbaren Smartphones.
Das großflächige 7,8-Zoll-Innendisplay.
Obwohl Apple Prototypen eines kürzeren, magnetisch haftenden Eingabestifts testete, wurde das Feature vorerst gestrichen. Neben Bedenken wegen möglicher Schäden am empfindlichen Panel störte der Stylus vor allem die Haptik beim Aufklappen.
A20-Pro-Prozessor, Dual-Kamera und iOS 27
Im Inneren arbeitet der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigte Apple A20 Pro in Kombination mit dem hauseigenen Apple C2 5G-Modem. Die Energieversorgung übernimmt ein 5.000-mAh-Akku.
Das rückseitige Kamerasystem beschränkt sich auf zwei Module: eine 48-Megapixel-Hauptkamera und ein 48-Megapixel-Ultraweitwinkelobjektiv. Auf eine dedizierte Tele-Zoomkamera wird verzichtet.
Die Geräterückseite mit dem pillenförmigen Dual-Kameramodul.
Mit iOS 27 erhält das Smartphone eine speziell angepasste Software. Das geöffnete Display nutzt eine an das iPad angelehnte Benutzeroberfläche mit seitlicher Navigationsleiste und ermöglicht erstmals echtes Split-Screen-Multitasking mit zwei parallel geöffneten Apps auf einem iPhone.
Vorderansicht eines iPhone-Displays in der Hand.
Zubehörhersteller listen erste Hüllen
Erste Zubehörhersteller haben bereits Schutzhüllen für das neue Gehäusedesign gelistet. Hersteller wie Armor-X und iFunsmart bieten transparente Cases sowie MagSafe-kompatible Hüllen mit integrierten Magneten an.
MagSafe-Schutzhülle für das faltbare Smartphone.
Schutzhülle mit Ansichten aller Geräteseiten.
Gehäuseaussparungen des Zubehör-Covers.










