Jürgen Drews und der Rollator: Warum Joelina Drews stolz auf ihren Vater ist
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Ramona und Jürgen Drews bei einem gemeinsamen Auftritt.
Ein sichtbares Zeichen der Stärke
Die Schlager-Ikone Jürgen Drews hat sich erstmals öffentlich mit einem Rollator gezeigt. Was für viele Beobachter ein ungewohntes Bild ist, wertet seine Tochter Joelina als bewussten und kraftvollen Auftritt.
„Ich war stolz auf ihn“, erklärte die 30-Jährige bei der Premiere von „Die Verräter“ in Köln. Für sie ist das offene Tragen der Gehhilfe ein starkes Zeichen nach außen.
Der Umgang mit der Erkrankung
Hinter der Entscheidung steht die Nervenkrankheit Polyneuropathie, die bereits vor einigen Jahren bei Jürgen Drews diagnostiziert wurde. Die Erkrankung beeinträchtigt das Nervensystem, schränkt die Mobilität ein und führt zu Gangunsicherheiten.
Privat nutzt der Sänger den Rollator schon länger. Dass er ihn nun auch bei öffentlichen Terminen einsetzt, dient vor allem der Sicherheit bei längeren Standzeiten. „Er geht auch gut damit um. So gut wie möglich“, beschreibt Joelina Drews die Situation.

Eine familiäre Herausforderung
Für Joelina ist Jürgen Drews in erster Linie ihr Vater, nicht der „König von Mallorca“. Die Veränderungen durch die Krankheit gehen auch an ihr nicht spurlos vorbei. „Wenn man sieht, dass gewisse Dinge anders sind als früher, macht einen das schon nachdenklich und melancholisch“, gesteht sie.
Dennoch überwiegt der Respekt vor seiner Haltung. Es sei für die gesamte Familie nicht einfach, erklärt sie gegenüber dem „Berliner Kurier“, doch man lerne, sich zu arrangieren. Die Unterstützung des Vaters stehe für sie an oberster Stelle.
Trotz der gesundheitlichen Einschränkungen bleibt die familiäre Bindung eng. Erst kürzlich rührte Joelina Drews ihren Vater mit einer neuen Version des Songs „Durch und durch“ bei einer ersten Hörprobe zu Tränen.
