Jürgen Klopp stellt klar: Keine Einmischung bei BVB-Transfergerüchten
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Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp distanziert sich von Transfer-Spekulationen.
Jürgen Klopp hat mit Nachdruck auf Gerüchte reagiert, er habe den Wechsel des Spielers Saïd El Mala zu Borussia Dortmund beeinflusst. Der frisch ernannte Bundestrainer bezeichnete die entsprechenden Medienberichte als schlichtweg falsch.
„Das ist nicht meine Aufgabe“
In seinem ersten offiziellen Interview bei DFB.TV zeigte sich Klopp sichtlich irritiert über die Vorwürfe. „Es hat mich ein bisschen beleidigt, dass die Leute denken, meine erste Amtshandlung wäre: Ich rufe einen Spieler an und sage: ‚Übrigens, BVB, das würde gut zu dir passen’“, so der 59-Jährige.
Klopp stellte klar, dass eine solche Einflussnahme nicht seinem Tätigkeitsfeld als Nationaltrainer entspreche. Er betonte zudem, dass die Arbeit mit den Spielern für ihn noch gar nicht begonnen habe.
Geplatzter Transfer zum BVB
Die Spekulationen waren aufgekommen, nachdem der Transfer von Saïd El Mala vom 1. FC Köln zum Vizemeister Borussia Dortmund endgültig gescheitert war. BVB-Sportchef Lars Ricken bestätigte das Aus der Verhandlungen bereits am vergangenen Freitag.

„Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben“, erklärte Ricken. Borussia Dortmund werde keine weiteren Offerten unterbreiten und das Interesse an dem Spieler nicht weiter verfolgen.
Der Spieler im Fokus
Medienberichten zufolge soll das letzte Angebot des BVB inklusive Bonuszahlungen bei rund 50 Millionen Euro gelegen haben. Trotz dieser hohen Summe blieben die Kölner hart.
Der 19-jährige Saïd El Mala hat sich in der abgelaufenen Saison beim 1. FC Köln eindrucksvoll durchgesetzt. Der U21-Nationalspieler erzielte in 34 Partien 13 Treffer und bereitete fünf weitere Tore vor. Auch eine Nominierung für die A-Nationalmannschaft konnte er bereits verbuchen.
