Karolina Pliskova: Wie eine Knöchel-OP fast zur Amputation führte
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Karolina Pliskova kämpfte sich nach einer lebensbedrohlichen Komplikation zurück in den Sport.
Ein Eingriff mit verheerenden Folgen
Es begann als Routine nach den US Open 2024: Karolina Pliskova wollte ihre anhaltenden Knöchelbeschwerden operativ beheben lassen. Doch der Eingriff entwickelte sich zu einem medizinischen Albtraum.
Nach der Operation kam es zu massiven Komplikationen. Der Fuß entzündete sich schwer, und die Tennisspielerin entwickelte das chronische Schmerzsyndrom Morbus Sudeck.
Amputationsgefahr statt Tennis-Comeback
Ihr Ehemann und Manager, Michal Hrdlicka, enthüllte nun beim tschechischen Sender „Kanar+“, wie kritisch die Situation tatsächlich war. Die behandelnden Ärzte stellten eine düstere Prognose: „In extremen Fällen endet das mit einer Amputation“, so Hrdlicka.
In dieser Phase spielte Tennis keine Rolle mehr. Das primäre Ziel war es, die Lebensqualität der Sportlerin im Alltag zu erhalten.
Die Rettung durch Real Madrid
Die Wende brachte erst ein zweiter Eingriff in Madrid. Ein Mediziner, der auch den Fußballklub Real Madrid betreut, übernahm den Fall. Er reinigte das Gelenk grundlegend und beseitigte Rückstände der vorherigen Operation.

Nach einer 16-monatigen Zwangspause kehrte die Tschechin Anfang des Jahres auf die Tour zurück. Mittlerweile hat sie sich wieder unter die Top 100 der Weltrangliste gekämpft.
Ein Leben mit dauerhaften Einschränkungen
Der Weg zurück war keineswegs geradlinig. Nach sportlichen Rückschlägen Ende 2025 dachte die ehemalige Weltranglistenerste ernsthaft über ein Karriereende nach. Erst ihr Vater konnte sie dazu überreden, an den Australian Open teilzunehmen.
Dennoch bleibt die Verletzung ein ständiger Begleiter. Pliskova wird dauerhaft mit Einschränkungen leben müssen. Ein Physiotherapeut ist inzwischen das wichtigste Mitglied ihres Teams auf Reisen, um die chronischen Schmerzen im Knöchel zu kontrollieren.
