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Kontosperre binnen 24 Stunden angedroht: Verbraucherzentrale warnt vor WhatsApp-Phishing

Phishing-Betrugsversuch im Namen von WhatsApp Aktuelle News

Eine neue Phishing-Welle zielt mit gefälschten E-Mails auf Nutzer von WhatsApp ab.

Kriminelle versuchen derzeit mit gefälschten E-Mails im Namen von WhatsApp, an persönliche Daten von Nutzern zu gelangen. Die Verbraucherzentrale warnt vor einer aktuellen Welle täuschend echt wirkender Phishing-Nachrichten.

Drohung mit Kontosperre: Kriminelle setzen 24-Stunden-Frist

Die betrügerischen E-Mails tragen Betreffzeilen wie „Achtung: Ihr WhatsApp-Konto wird ohne Bestätigung deaktiviert“. Darin wird behauptet, eine Datenbankaktualisierung erfordere eine Verifizierung der Kontonutzung über einen externen Link.

Reagieren die Empfänger nicht, drohen die Absender mit einer Deaktivierung des WhatsApp-Kontos binnen 24 Stunden. Dieser künstlich erzeugte Zeitdruck soll Betroffene dazu verleiten, unüberlegt auf den angegebenen Link zu klicken.

Die Betrüger fordern eine Bestätigung der WhatsApp-Kontonutzung und locken dafür mit einem Link (Symbolbild)
Die Betrüger fordern eine Bestätigung der WhatsApp-Kontonutzung und locken dafür mit einem Link (Symbolbild)

Milliardenpublikum im Visier der Kriminellen

Mit weltweit über drei Milliarden Nutzern in mehr als 180 Ländern zählt WhatsApp zu den am weitesten verbreiteten Messenger-Diensten. Entsprechend groß ist die potenzielle Zielgruppe für Betrugskampagnen dieser Art.

Kontosperre binnen 24 Stunden angedroht: Verbraucherzentrale warnt vor WhatsApp-Phishing

Häufig verraten sich solche Phishing-Mails durch unpersönliche Anreden oder verdächtige Absenderadressen, die nicht vom eigentlichen Diensteanbieter stammen.

Die Verbraucherzentrale warnt davor, auf solche Nachrichten zu reagieren (Symbolbild)
Die Verbraucherzentrale warnt davor, auf solche Nachrichten zu reagieren (Symbolbild)

Verbreitete Betrugsmethoden im Überblick

Nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beschränken sich Cyberkriminelle längst nicht mehr nur auf E-Mails. Gefälschte Webseiten und Nachrichten nutzen häufig Originallogos, Farben und Schriftarten bekannter Marken, um Vertrauen zu erwecken.

Vom Smishing bis zum gefälschten QR-Code

Neben E-Mail-Phishing setzen Täter vermehrt auf SMS (Smishing), manipulierte QR-Codes (Quishing) und Telefonanrufe (Vishing). Betroffene sollten Links in fragwürdigen Nachrichten grundsätzlich meiden, die E-Mails in den Spam-Ordner verschieben und Kontoinformationen nur über offizielle Webseiten oder direkt in der WhatsApp-App überprüfen.