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Kreuzbandriss bei Andreas Naumann: Justin Duda übernimmt das Tor von Lok Leipzig

Kreuzbandriss bei Andreas Naumann: Justin Duda übernimmt das Tor von Lok Leipzig Aktuelle News

Kreuzbandriss bei Andreas Naumann: Justin Duda übernimmt das Tor von Lok Leipzig

Unverhoffter Stammplatz nach schwerer Verletzung

Beim 1. FC Lokomotive Leipzig hat sich die Rollenverteilung im Tor schlagartig geändert. Durch eine schwere Knieverletzung von Stammkraft Andreas Naumann steht der 23-jährige Neuzugang Justin Duda plötzlich dauerhaft im Fokus.

Justin Duda (23) ist zur neuen Stammkraft bei Lok Leipzig aufgestiegen.
Justin Duda ist zur neuen Stammkraft bei Lok Leipzig aufgestiegen.

Der 33-jährige Naumann, der neben dem Sport als Lehrer arbeitet, zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbands zu. Trotz einer bereits erfolgreich absolvierten Operation bedeutet die Diagnose voraussichtlich das Saisonaus für die bisherige Nummer eins.

Duda, der von Eintracht Braunschweig nach Probstheida wechselte, rückt damit vorzeitig in die Pflicht. Im Vereins-Podcast „LokCast“ ordnete der Torhüter die Lage nüchtern ein: „So, wie das gekommen ist, das wünscht man halt keinem. Das ist auch einfach schade für den Naumi. Aber im Endeffekt muss man immer bereit sein.“

Vier Gegentore in zwei Partien

Die statistische Ausbeute der ersten Pflichtspieleinsätze fiel herausfordernd aus. Duda musste in zwei Partien vier Gegentreffer hinnehmen.

Beim knappen 3:2-Erfolg im Sachsenpokal beim VfB Auerbach resultierten die beiden Gegentore allerdings aus einem Elfmeter und einem direkt verwandelten Freistoß.

Andreas Naumann (33) wird in dieser Saison vermutlich kein Spiel mehr für die Leipziger machen können.
Andreas Naumann wird in dieser Saison vermutlich kein Spiel mehr für die Leipziger machen können.

„Wir kriegen halt schon blöde Gegentore zurzeit. Aber das ist ’ne Phase, so ist das halt. Aber wir arbeiten daran, dass das nicht mehr so einfach passiert“, erklärte Duda mit Blick auf das Abwehrverhalten.

Auswärtsspiel zum Abschluss des 8. Spieltags

Die nächste Aufgabe wartet in der Regionalliga Nordost beim Greifswalder FC. Die Norddeutschen weisen aktuell einen Vorsprung von zwei Punkten auf die Sachsen auf.

Die Begegnung in Greifswald bildet am Sonntag den Schlusspunkt des achten Spieltags. Duda formulierte die Marschroute deutlich: „Wir fahren dahin, schlafen dann im Hotel und holen am Sonntag dann die drei Punkte.“