Kritik an ARD-Experten: Bronze-Gewinnerin Yemisi Mabry rechnet nach Interview ab
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Yemisi Mabry gewann bei der Leichtathletik-EM die Bronzemedaille.
- Yemisi Mabry gewann bei der Leichtathletik-EM die Bronzemedaille im Kugelstoßen.
- Die Athletin kritisierte das ARD-Team um Klaus Lufen und Frank Busemann nach einem Interview.
- Mabry bemängelte das fehlende Fingerspitzengefühl durch das Vorhalten einer negativen Statistik vor dem Finale.
Mabry stört sich daran, dass die Journalisten sie vor dem Finale mit einer negativen Statistik konfrontierten, anstatt Empathie zu zeigen. Sie vermisste in diesem emotionalen Moment aufbauende Worte statt des Fokus auf Niederlagen.
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Ein Erfolg mit Nachspiel
Die Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Mabry sicherte sich am Montag erfolgreich Bronze bei der Leichtathletik-EM. Doch der sportliche Triumph hat einen faden Beigeschmack hinterlassen: Zwei Tage nach ihrem Erfolg kritisierte die Athletin die Berichterstattung der ARD scharf.
Im Zentrum der Kritik stehen Moderator Klaus Lufen und Leichtathletik-Experte Frank Busemann. Anlass war ein Interview, das das Duo unmittelbar nach Mabrys erfolgreicher Final-Qualifikation mit ihr geführt hatte.
Fehlendes Fingerspitzengefühl
Mabry machte ihrem Ärger über Instagram Luft. Sie bemängelte, dass die Journalisten in einem emotionalen Moment der Athletin nicht mit aufbauenden Worten begegneten, sondern stattdessen „die Statistik unserer Niederlagen“ auspackten.
Konkret bezog sich Mabry auf die Fragen von Klaus Lufen. Dieser hatte die Athletin mit der Bilanz gegen ihre niederländische Konkurrentin Schilder konfrontiert: „Der Kollege Busemann hat herausgearbeitet, dass in diesem Jahr Frau Schilder aus den Niederlanden neun Mal vorn war und Yemisi einmal quasi bei den Bestleistungen mit dabei war. Was heißt das für das Finale heute Abend?“
Direkte Ansage an die Redaktion
Für Mabry ist dieses Vorgehen unverständlich. „Wie kann man sich da bewusst dafür entscheiden, einer Athletin unmittelbar vor ihrem Finale genau diese Statistiken vorzuhalten?“, fragte sie ihre Follower. Sie vermisste in der Situation das nötige „Fingerspitzengefühl und die Empathie für den Menschen hinter der Leistung“.
Die Athletin sparte nicht an Deutlichkeit, als sie das journalistische Handwerk der ARD-Crew hinterfragte: „Vielleicht solltet ihr euch nach solchen Interviews nicht nur fragen, warum wir nicht besser waren, sondern auch, ob ihr selbst gerade eure beste Leistung gebracht habt.“ Ihr Fazit fiel ernüchternd aus: „Das war keine journalistische Glanzleistung.“
Häufige Fragen
Wer sind die kritisierten ARD-Experten?
Die Kritik von Yemisi Mabry richtet sich gegen Moderator Klaus Lufen und den Leichtathletik-Experten Frank Busemann.
Was war der konkrete Anlass für die Kritik?
Anlass war ein Interview nach der Final-Qualifikation, in dem die ARD-Crew die Athletin mit ihrer negativen Bilanz gegen eine Konkurrentin konfrontierte.
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