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Kurs Gibraltar: Russland schickt 4 Schiffe nach 2 Monaten Pause ins Mittelmeer

Russischer U-Boot-Jäger Admiral Lewtschenko auf See Aktuelle News

Der U-Boot-Jäger Admiral Lewtschenko führt den russischen Marineverband an.

Russland kehrt nach einer mehrwöchigen Unterbrechung mit Kriegsschiffen in das Mittelmeer zurück. Ein Marineverband wurde vor der spanischen Atlantikküste gesichtet und steuert direkt auf die Straße von Gibraltar zu.

Zu der russischen Flottengruppe gehören der U-Boot-Jäger Admiral Lewtschenko aus der Nordflotte, die beiden Tankschiffe General Skobielev und Akademik Pashin sowie der Frachter Sparta.

Verdeckter Kurs auf syrischen Stützpunkt Tartus

Offiziell ist als Ziel für das Transportschiff Sparta der ägyptische Hafen Port Said registriert. Daten von Militärbeobachtern zeigen jedoch, dass frühere Fahrten dieses Schiffes regelmäßig kurzfristig zum syrischen Marinestützpunkt Tartus umgeleitet wurden.

Die Sparta transportierte bereits Anfang 2025 Rüstungsgüter nach Syrien. Moskau will trotz des Sturzes des Assad-Regimes seinen militärischen Einfluss und seine Stützpunkte im östlichen Mittelmeerraum absichern.

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Eckdaten des U-Boot-Jägers Admiral Lewtschenko

Die Admiral Lewtschenko übernimmt den Geleitschutz für den Frachter. Das Kriegsschiff operierte Ende Juli bereits in der westlichen Ostsee, um Einheiten der russischen Schattenflotte zu sichern.

  • Länge: 163 Meter
  • Breite: 19 Meter
  • Verdrängung: 6.200 Tonnen Standard, 7.900 Tonnen maximal beladen
  • Indienststellung: 30. September 1988

Erste russische Abwesenheit im Mittelmeer seit zehn Jahren

Zuvor war das Mittelmeer fast zwei volle Monate lang frei von russischen Einheiten, nachdem am 30. Juni die letzte Fregatte und ein Tankschiff das Seegebiet verlassen hatten. Eine derartige Lücke in der russischen Präsenz gab es dort seit zehn Jahren nicht mehr.

Moskau reagiert mit der Entsendung auf die spürbar wachsende Präsenz von Nato-Streitkräften im Mittelmeerraum. Parallel dazu verlegte die russische Marine ihren nuklear angetriebenen Kreuzer Admiral Nachimow nach Testfahrten an die finnische Grenze zurück.