Kushner und Witkoff in Moskau: Trump-Gesandte planen Weiterreise nach Kiew am Sonntag
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Kushner und Witkoff in Moskau: Trump-Gesandte planen Weiterreise nach Kiew am Sonntag
Die US-Unterhändler Steve Witkoff (69) und Jared Kushner (45) sind in Moskau eingetroffen. Im Anschluss an die Gespräche in der russischen Hauptstadt plant die Delegation von US-Präsident Donald Trump (80), am Sonntag erstmals weiter in die Ukraine zu reisen.
Witkoff und Kushner steuern im Auftrag des Weißen Hauses die Verhandlungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs. Zwar besuchten die Unterhändler seit 2025 bereits mehrfach Moskau, eine Reise nach Kiew gab es bislang jedoch nicht.
Verhandlungen über temporäre Waffenruhe für Reisetag
Voraussetzung der US-Regierung für die diplomatische Mission war eine gegenseitige Sicherheitsgarantie: keine ukrainischen Angriffe auf Moskau bei gleichzeitigem Verzicht Russlands auf Angriffe gegen Kiew. Wegen dieser Bedingungen hatten sich die Reisevorbereitungen über Wochen hingezogen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) sicherte zu, den russischen Luftraum während des Besuchs nicht anzugreifen, forderte jedoch das gleiche Verhalten von russischer Seite. Trotz dieser Absprachen attackierte Russland in der Nacht zu Samstag beide Kiewer Flughäfen.
Die US-Gesandten reisen für diplomatische Vermittlungsgespräche nach Moskau und Kiew.
Treffen mit Vertrauten Putins
In Moskau treffen Kushner und Witkoff mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammen. Dmitrijew war bereits an allen vorangegangenen Verhandlungsrunden mit Russlands Präsident Wladimir Putin (73) beteiligt.
Der Besuch reiht sich in eine Serie direkter Kontakte ein: Erst am 25. August war CIA-Direktor John Ratcliffe (60) in Moskau, was den ersten Besuch eines amtierenden CIA-Chefs in der russischen Hauptstadt seit November 2021 markierte.
Kreml beharrt auf harten Forderungen
Kremlsprecher Dmitri Peskow (58) stellte klar, dass Russland an seinen Kernbedingungen festhält. Die russische Position bleibe unerschütterlich.
Moskau verlangt weiterhin den vollständigen Verzicht der Ukraine auf eine Nato-Mitgliedschaft sowie die vollständige Übergabe von vier beanspruchten ukrainischen Regionen – einschließlich der Territorien, die derzeit nicht von russischen Streitkräften kontrolliert werden.

