Landtag Sachsen-Anhalt: Journalist Mohamed Amjahid am Wahlabend abgewiesen
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Landtag Sachsen-Anhalt: Journalist Mohamed Amjahid am Wahlabend abgewiesen
Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat dem Journalisten und Buchautor Mohamed Amjahid den Zugang zur Berichterstattung am Wahlabend verwehrt. Die Parlamentsverwaltung begründete den Schritt mit sicherheitsrelevanten Bedenken.

Journalist Mohamed Amjahid
Verweigerter Zugang im Landtag
Amjahid hatte eine reguläre Akkreditierung beantragt, um für Medien über die landespolitischen Entwicklungen und die Wahlergebnisse direkt aus dem Magdeburger Parlament zu berichten.
Die Entscheidung der Landtagsverwaltung traf kurz vor Beginn der offiziellen Veranstaltung ein. Dem Reporter wurde der Zutritt zu den Räumlichkeiten des Parlamentsgebäudes vollständig untersagt.
Hintergründe der Entscheidung
Die Landtagsverwaltung verwies in ihrer Begründung pauschal auf vorliegende Sicherheitsbedenken, ohne unmittelbar konkrete Details zu den genauen Anlässen öffentlich zu präzisieren.
Kritik an der Maßnahme
Der Ausschluss von Journalisten von zentralen politischen Ereignissen wie einem Wahlabend gilt in Deutschland als außergewöhnlicher Schritt. Medienvertreter und Branchenbeobachter bewerten restriktive Akkreditierungsentscheidungen an Wahlabenden regelmäßig als erhebliche Einschränkung der Pressefreiheit.
Amjahid arbeitet seit Jahren als freier Reporter, Kolumnist und Buchautor zu gesellschaftspolitischen Themen, Rassismus und Innenpolitik.
