Landtagswahl Sachsen-Anhalt: So entscheiden die 41 Direktmandate über das Parlament
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Die Erststimme entscheidet über den direkten Einzug eines Wahlkreiskandidaten in das Landesparlament.
Direktmandate im Landtag: Das bewirkt das erste Kreuz
Am 6. September 2026 wählen die Bürger in Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Mit der Erststimme bestimmen die Wähler eine konkrete Person, die ihren Wahlkreis direkt im Landesparlament vertreten soll.
Das Bundesland ist in exakt 41 Wahlkreise unterteilt. Jede Partei darf pro Wahlkreis genau einen Kandidaten sowie einen Ersatzbewerber aufstellen.
Der Weg zum Direkteinzug
Wer im eigenen Wahlkreis die meisten gültigen Erststimmen auf sich vereint, gewinnt das Direktmandat. Eine absolute Mehrheit ist dafür nicht erforderlich, die einfache Mehrheit reicht aus.

Über diesen Mechanismus werden 41 der regulär 83 Abgeordnetensitze im Landtag von Sachsen-Anhalt vergeben.
Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme
Das Wahlsystem kombiniert regionale Bindung mit parteipolitischer Repräsentanz:
- Erststimme: Sichert die regionale Direktvertretung des jeweiligen Wahlkreises durch eine feste Person.
- Zweitstimme: Legt die prozentuale Stärke der Parteien fest und ist maßgeblich dafür, wie viele Sitze eine Partei insgesamt im Landtag erhält.
