Lenco PDR-055BK im Test: Kurbelradio mit 20.000-mAh-Akku holt Testsieg
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Das Lenco PDR-055BK kombiniert Digitalradio, Powerbank und Notfallfunktionen.
Das Kurbelradio Lenco PDR-055 in der Gesamtansicht.
Das Lenco PDR-055BK sichert sich mit der Gesamtnote 1,3 („Sehr gut“) den ersten Platz unter neun getesteten Kurbelradios. Bei einem Handelspreis von rund 79 Euro vereint das Modell Notfallfunktionen mit moderner Audiotechnik.
Besonders die Kombination aus DAB+-Empfang, solider Verarbeitung und einem überdurchschnittlich dimensionierten Akku hebt das Gerät vom Marktumfeld ab.
Ausdauer und Ladeoptionen: Bis zu 89 Stunden Laufzeit
Das Herzstück des Notfallradios ist der austauschbare Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 20.000 mAh. Dieser ermöglicht eine ununterbrochene Betriebszeit von bis zu 89 Stunden.
Ein kompletter Ladevorgang über den USB-C-Eingang nimmt rund 254 Minuten in Anspruch. Neben der Audiofunktion dient das Gerät mit einer Ausgangsleistung von 15,5 Wh als Powerbank über USB-A und USB-C für externe Verbraucher wie Smartphones.
Detailansicht des Lenco PDR-055 Kurbelradios.
Seitenansicht des Lenco PDR-055 mit Bedienelementen.
Kurbel- und Solarenergie im Notfallbetrieb
Für den stromunabhängigen Einsatz sind eine mechanische Handkurbel und eine 24 Quadratzentimeter große Solarzelle verbaut. Die Energieausbeute über diese Wege bleibt bauartbedingt jedoch begrenzt.
Eine Minute Kurbeln erzeugt etwa 66 Sekunden Wiedergabezeit bei einem Betriebsstart nach 37 Sekunden. Durch eine Stunde direkte Sonneneinstrahlung lädt die Solarzelle Energie für rund 11 Minuten Radiobetrieb nach.
Integrierte Handkurbel am Gehäuse des Geräts.
Solarpanel auf der Oberseite des Notfallradios.
Klang, Empfang und Bedienbarkeit
Das Radio empfängt Signale über DAB+ sowie UKW (FM/AM) und bietet 40 Speicherplätze für Radiosender. Die Klangqualität erhält die Teilnote 1,5, bei einer maximalen Lautstärke von 72,9 Dezibel.

Während die Empfangsstabilität in Innenräumen mit der Note 2,0 gut abschneidet, fällt sie im Außenbereich mit Note 3,0 leicht ab. Die 60 Zentimeter lange Teleskopantenne sorgt für die Ausrichtung des Signals.
Ausziehbare Teleskopantenne des Lenco PDR-055.
Digitales Display des Radios im Betrieb.
Die Handhabung und das Digitaldisplay erzielten im Test die Bestnote 1,0. Mit Abmessungen von 18,5 mal 8,8 mal 9,5 Zentimetern und einem Gewicht von 725 Gramm fällt das Gerät vergleichsweise wuchtig aus.
Anschlussleiste mit abgedeckten Anschlüssen.
Integrierte Notfall-Taschenlampe an der Stirnseite.
Sicherheitsfunktionen und alternative Modelle
Zur Zusatzausstattung gehören eine LED-Taschenlampe mit vier Modi und einer Leuchtstärke von 1.946 Lux sowie eine Notfallsirene mit 93,9 Dezibel Lautstärke (124,8 Dezibel auf fünf Zentimeter Distanz). Ein Kompass, Bluetooth, ein microSD-Slot und ein 3,5-mm-Kopfhörerausgang sind ebenfalls integriert.
Die Anschlüsse sind gegen Feuchtigkeit und Schmutz geschützt. Im Lieferumfang befinden sich ein Tragegurt und eine Handschlaufe.
Im Vergleichstest positionieren sich weitere Modelle als Alternativen:
- UWOT XSY330 (Preistipp, ab ca. 40 Euro, Gesamtnote: Gut 2,1)
- Albrecht DR 114 (Top-Alternative, ab ca. 67 Euro, Gesamtnote: Gut 1,7)
- Albrecht DR 112 (Platz 3, ab ca. 60 Euro, Gesamtnote: Gut 1,9)
Das Kurbelradio UWOT XSY330 als Preistipp im Vergleich.










