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Mallorca-Test mit 20 Euro: Peter Giesel muss für GPS-Tracker in Mülltonne greifen

Mallorca-Test mit 20 Euro: Peter Giesel muss für GPS-Tracker in Mülltonne greifen Aktuelle News

Mallorca-Test mit 20 Euro: Peter Giesel muss für GPS-Tracker in Mülltonne greifen

Ein scheinbar verlorener Geldbeutel auf einer Parkbank in Palmas Altstadt: Bestückt mit 20 Euro Bargeld, mehreren Karten und einem kleinen GPS-Tracker startete TV-Journalist Peter Giesel einen Test für das Kabel-Eins-Format „Achtung Abzocke – Urlaubsbetrügern auf der Spur“. Das Ergebnis sorgte für einen ungewöhnlichen Einsatz.

„Achtung Abzocke“-Experiment auf Mallorca zwingt Peter Giesel dazu, im Müll zu wühlen: „Luft anhalten!“
Peter Giesel bei einem Dreheinsatz auf Mallorca.

Giesel und sein Kamerateam beobachteten die Szenerie aus sicherer Entfernung. Keine drei Minuten dauerte es, bis ein Passant die Geldbörse entdeckte und zügig einsteckte. Per Smartphone-App verfolgte der Reporter anschließend die Route des Peilsenders durch die Straßen von Palma.

Ortungssignal führt direkt in die Mülltonne

Die Verfolgung endete abrupt vor einem öffentlichen Abfalleimer. Als Giesel sich näherte, aktivierte der Nahbereichsfunk des Trackers ein akustisches Signal aus dem Inneren des Behälters.

Um an die Beweismittel zu gelangen, musste der 58-jährige Journalist selbst in den Unrat greifen. Zwischen gebrauchten Windeln und Abfällen barg er schrittweise die Kreditkarten, den GPS-Tracker und schließlich das Portemonnaie selbst.

Das Bargeld fehlte vollständig. Für Giesel bestätigte sich der Verdacht eines schnellen Diebstahls: Der Finder entnahm lediglich die Scheine und entsorgte den Rest sofort im Abfall, um Spuren zu beseitigen.

Betrüger zockt Eltern mit Baby-Fotos ab – Reporter geht ihm auf die Spur
Kabel-Eins-Moderator Peter Giesel bei Ermittlungen.

Verfolgung endet vor den Augen der Beamten

Kurz nach dem Fund im Müll entdeckte das Fernsehteam den Mann in unmittelbarer Nähe und stellte ihn zur Rede. Der Verdächtige stritt die Tat zunächst ab und behauptete, er habe die Börse lediglich zum Schutz vor Kriminellen in den Müll geworfen.

Polizeistreife schaltet sich ein

Noch während der hitzigen Diskussion trat eine zufällig anwesende Polizeistreife hinzu, um den Streit zu klären. Angesichts der eindeutigen Videoaufnahmen des Drehteams gab der Mann schließlich nach.

Zehn Euro des entwendeten Geldes händigte der Passant an Ort und Stelle wieder aus. Die verbliebenen zehn Euro hatte er nach eigener Aussage unmittelbar nach dem Diebstahl ausgegeben.