Manuel Neuer vor Karriereende: Schalke 04 und Bayern buhlen um den 40-Jährigen
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Manuel Neuer vor Karriereende: Schalke 04 und Bayern buhlen um den 40-Jährigen
Der Vertrag von Manuel Neuer beim FC Bayern München läuft am Saisonende aus. Ob der 40-Jährige seine aktive Profilaufbahn danach fortsetzt oder die Torwarthandschuhe endgültig an den Nagel hängt, ist bisher unentschieden.
Parallel dazu formiert sich bereits das Werben um Neuers Dienste abseits des Platzes. Neben dem Rekordmeister signalisiert nun auch der FC Schalke 04 deutliches Interesse an einer späteren Rückkehr seines einstigen Eigengewächses.
Schalke-Führung öffnet Tür für Rückkehr nach Gelsenkirchen
Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Axel Hefer hat sich öffentlich für eine Einbindung Neuers nach dessen aktiver Karriere ausgesprochen. Dabei thematisierte er auch den emotionalen Wechsel des Schlussmanns im Sommer 2011 nach München, der damals zu massiven Fanprotesten führte.
„Als Verein können wir stolz sein auf seine Karriere. Sein Abgang war kontrovers, aber ich persönlich finde, dass jeder Fehler machen kann, gerade wenn er jung ist. Das ist dann irgendwann auch mal gut“, so Hefer gegenüber der „Bild“.
Schalke 04 bei einer Bundesliga-Begegnung gegen Werder Bremen.
Eine konkrete Funktionsrolle nannte Hefer bisher nicht. Der Keeper müsse zunächst selbst festlegen, wann und in welcher Form er im Fußballgeschäft weitermachen möchte.
„Ob er dann in der alten oder in der neuen Heimat tätig werden möchte – das muss er sich selbst überlegen“, betonte der Schalke-Boss mit Verweis auf Neuers Verbundenheit zu beiden Vereinen.
Die Bayern-Strategie: Führungskräfte aus den eigenen Reihen
An der Säbener Straße verfolgt man klare Pläne. Der FC Bayern möchte Führungsspieler und Vereinsikonen traditionell auch nach dem Karriereende an die Organisation binden.
Präsident Hainer verweist auf erfolgreiche Vereinsphilosophie
Bayern-Präsident Herbert Hainer unterstrich die Bedeutung verdienter Profis für die Managementebene des Klubs. Namen wie Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß dienten dafür stets als Vorbild.
Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart in der Allianz Arena mit Manuel Neuer und Dayot Upamecano.
„Natürlich ist es unser Wunsch, auch in Zukunft ehemalige Spieler, wenn sie denn bereit sind, einzubinden. Denn sie haben eine unheimliche Erfahrung, kennen den Klub und den Profifußball in- und auswendig, und das ist, was uns hilft“, erklärte Hainer.
Neuer zwischen Heimatgefühl und Münchner Routine
Manuel Neuer selbst lässt seine weitere Zukunft unkommentiert. Der Torwart konzentriert sich auf den laufenden Spielbetrieb und die anstehenden Pflichtspiele, darunter das Duell in der Veltins-Arena.
„Das ist natürlich ein Traum, gerade weil es meine letzte Saison sein könnte. Dass ich nochmal in der Veltins-Arena spielen darf, ist für mich etwas ganz Besonderes“, sagte Neuer dem Streamingdienst DAZN.
Zu seinen Wurzeln und seiner Wahlheimat fand Neuer klare Worte: „Ich bin Gelsenkirchen, ich bin Schalke, aber ich habe auch dieses bayerische Gefühl von Gemütlichkeit und Gelassenheit.“


