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Mark Keller über „Bergdoktor“-Kultrolle: Ursprung liegt in Gutenachtgeschichten der 2000er

Mark Keller mit seinen Söhnen Joshua und Aaron Aktuelle News

Mark Keller steht regelmäßig mit seinen Söhnen auf der Bühne.

Die markante Art von Dr. Alexander Kahnweiler gehört seit vielen Jahren zu den festen Säulen der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“. Die Wurzeln dieser Figur liegen jedoch nicht in einem Drehbuch, sondern im heimischen Kinderzimmer.

Vom Kinderzimmer ans „Bergdoktor“-Set

Anfang der 2000er-Jahre dachte sich Mark Keller regelmäßig Geschichten für seinen Nachwuchs aus. Im Mittelpunkt stand damals eine Kunstfigur namens Shappulus.

„Diesen Shappulus habe ich ja für meine Jungs geschrieben und den habe ich immer mit einer speziellen Stimme gesprochen für meine Söhne“, erklärte Keller im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“.

Als Keller das Rollenangebot für den „Bergdoktor“ erhielt – laut eigener Aussage damals aus Geldnot –, schlug er Hauptdarsteller Hans Sigl und der Produktion vor, Dr. Kahnweiler eine ganz eigene Note zu verpassen. Neben der verstellten Stimme etablierte Keller so auch den bekannten Satz „Martin, mein einziger Freund“.

Mark Keller und seine Söhne Joshua, Aaron,
Mark Keller und seine Söhne Joshua und Aaron

Zusammenarbeit mit Joshua und Aaron

Seine Söhne Joshua und Aaron spielen bis heute eine zentrale Rolle im Berufsleben des Schauspielers. Beide begleiten ihn regelmäßig bei Live-Auftritten und Konzerten.

Mark Keller über „Bergdoktor“-Kultrolle: Ursprung liegt in Gutenachtgeschichten der 2000er

Für den Schauspieler ist diese Konstellation ein echter Gewinn. Es sei das Schönste, die Zeit mit den eigenen Kindern verbringen zu können und dies mit der beruflichen Arbeit zu verbinden.

Bekannter Nachname als Hürde

Sohn Aaron bezeichnet Keller scherzhaft als „die Kopie von mir“ und als optimiertes „zwei-Punkt-Null-Update“. Gleichzeitig sieht er die Schattenseiten des prominenten Namens.

Bei Castings und Filmproduktionen stoße Aaron gelegentlich auf Vorbehalte, da er sofort als „Sohn von“ abgestempelt werde. Diese familiäre Vorbelastung könne in der Branche mitunter ein Handicap darstellen.