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Merkelzellkarzinom am Ellbogen: Uwe Herrmann (63) über seine Krebstherapie

Merkelzellkarzinom am Ellbogen: Uwe Herrmann (63) über seine Krebstherapie Aktuelle News

Merkelzellkarzinom am Ellbogen: Uwe Herrmann (63) über seine Krebstherapie

Der Dresdner Brautmodenausstatter Uwe Herrmann zeigt sich trotz schwerer Erkrankung kämpferisch in der Öffentlichkeit. Bei der Verleihung der „Goldenen Henne“ trat der aus der VOX-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ bekannte Unternehmer auf den roten Teppich und gab Einblicke in seinen aktuellen Gesundheitszustand.

Im Mai hatte der 63-Jährige öffentlich gemacht, dass bei ihm ein Tumor am Ellbogen diagnostiziert worden war. Bei der Gewebeprobe stellte sich heraus, dass es sich um ein Merkelzellkarzinom handelte – eine besonders seltene und aggressive Art von Hautkrebs.

Uwe Herrmann am 4. September bei der „Goldenen Henne”
Uwe Herrmann am 4. September bei der Goldenen Henne.

Tumor rechtzeitig erkannt: Herrmann gilt als „praktisch geheilt“

Gegenüber RTL erklärte der Modeprofi, wie der aktuelle medizinische Stand nach den vorangegangenen Eingriffen aussieht: „Der Stand ist aktuell, dass ich also erst mal praktisch geheilt bin, obwohl das der stärkste Tumor eigentlich ist.“

Dass der Krebs nicht weiter gestreut hat, verdankt er der schnellen Diagnose. „Merkelzellkarzinom ist also schlimmer als schwarzer Hautkrebs. Aber das Besondere an der Sache ist: Ich habe es rechtzeitig bemerkt“, so Herrmann.

Intensive Strahlentherapie im Alltag

Die medizinische Nachbehandlung verlangt dem Unternehmer derzeit dennoch viel Disziplin ab. Herrmann befindet sich in einer anderthalbmonatigen Strahlentherapie, zu der er an jedem Werktag antreten muss.

Trotz der körperlichen Belastung durch die Bestrahlung führt er seine Geschäfte und die Arbeit an neuen Kollektionen fort. Seinen Entschluss, das Bett nicht zu hüten, kommentierte er mit gewohntem Galgenhumor: „Im Bett sterben die meisten.“

Einsatz für frühzeitige Hautkrebsvorsorge

Seine eigene Krankheitsgeschichte nutzt Herrmann nun, um das Bewusstsein für dermatologische Kontrollen zu schärfen. Veränderungen an der Haut müssten ohne Verzögerung von Fachärzten abgeklärt werden.

„Die Ärzte waren sehr schnell und sehr gut und deshalb kämpfe ich auch jetzt um Hautkrebsvorsorge“, betonte Herrmann. Nur die rasche Reaktion habe verhindert, dass die aggressive Krebsart unkontrolliert voranschreiten konnte.