Miss World 2026: Top-Model-Siegerin Indira Ampiot scheitert vor den Top 6 an englischer Fragerunde
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Miss World 2026: Top-Model-Siegerin Indira Ampiot scheitert vor den Top 6 an englischer Fragerunde
Nach ihrer Niederlage bei der Miss-Universe-Wahl vor zwei Jahren wollte Indira Ampiot am Samstag, 5. September, den Titel der Miss World 2026 gewinnen. Nach vier Wochen Vorbereitung in Vietnam krönte die Jury am Ende jedoch Joheirry Mola Dominguez aus der Dominikanischen Republik zur Siegerin.
Die 21-jährige Französin galt bei den Buchmachern als klare Favoritin unter den insgesamt 111 Teilnehmerinnen. Dennoch endete der Wettbewerb für sie kurz vor der entscheidenden Schlussrunde.
Starker Auftakt im Top-Model-Wettbewerb
Ampiot hatte sich bereits Ende August durch den Sieg bei der kontinentalen Top Model Challenge direkt für die Top 40 qualifiziert. Im weltweiten Finale dieses Vorentscheids setzte sie sich schließlich gegen alle internationalen Konkurrentinnen durch und sicherte sich vorzeitig ihren Platz unter den besten 20.
Auf dem Laufsteg trug sie ein weißes Ensemble aus Korsett, Hemdbluse und langem Rock der Designerin Anaïs Ricard. Das Defilieren galt im Vorfeld als eine ihrer größten Stärken.
Fehltritt vor den finalen Top 6
Das Ausscheiden folgte unmittelbar vor der Auswahl der letzten sechs Kandidatinnen. Auf die Frage des Moderators, welchen Beitrag sie für eine bessere Welt leisten wolle, sprach Ampiot über ihren Einsatz im Kampf gegen Brustkrebs. Ihre Großmutter war an dieser Krankheit erkrankt, als Ampiot zehn Jahre alt war.
Sprachbarriere führt zum Zeitverlust
Bei der Beantwortung geriet die Französin ins Stocken und verlor den Faden. Sie unterbrach ihre Ausführungen mehrfach und entschuldigte sich auf Englisch dafür, dass es nicht ihre Muttersprache sei und sie noch lerne.
Durch die Aussetzer verstrich die vorgegebene Redezeit, sodass die Moderation ihre Antwort vorzeitig beenden musste, um die Chancengleichheit zu wahren. Für die Jury galt die sprachliche Unsicherheit als Ausschlusskriterium für die künftige Repräsentantin des Titels.
Ampiot hatte nach ihrer Amtszeit als Miss France mehrere Monate lang in London studiert. Die frühere Wettbewerbsdirektorin Sylvie Tellier verteidigte Ampiots Auftritt im Fernsehen und verwies auf den enormen Druck vor einem weltweiten Millionenpublikum.
