Misshandlungsvorwürfe auf Sardinien: Unternehmer Mario Ragnedda wehrt sich gegen Anzeige seiner Ehefrau
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Misshandlungsvorwürfe auf Sardinien: Unternehmer Mario Ragnedda wehrt sich gegen Anzeige seiner Ehefrau
Ehefrau erstattet Anzeige – Unternehmer weist Vorwürfe zurück
Der sardische Geschäftsmann Mario Ragnedda aus Arzachena weist die Misshandlungsvorwürfe seiner Ehefrau Nicolina Giagheddu entschieden zurück. Giagheddu hatte zuvor Anzeige gegen ihren Mann erstattet, die nun von der Staatsanwaltschaft Tempio geprüft wird.
Das Ehepaar steht bereits durch ihren Sohn Emanuele Ragnedda im Fokus der Öffentlichkeit. Dieser befindet sich derzeit wegen des Mordes an Cinzia Pinna im Gefängnis.
Ragneddas Verteidiger Gabriele Satta, Luca Montella und Giuseppe Mocci kündigten juristische Schritte zum Schutz ihres Mandanten an. Die Vorwürfe seien laut den Anwälten eine frei erfundene Verzerrung der Tatsachen.
Anwaltsteam spricht von Umkehrung der Tatsachen
Die Anwälte zeichnen ein grundlegend anderes Bild des familiären Zusammenlebens. Ragnedda habe sich stets aufopferungsvoll für seine Familie eingesetzt und sei in seinem Umfeld für sein friedfertiges Wesen bekannt.
Laut der Erklärung der Verteidigung sei stattdessen Nicolina Giagheddu über Jahre hinweg aggressiv aufgetreten. Sie habe sowohl ihren Ehemann als auch den gemeinsamen Sohn wiederholt vor Zeugen bedroht und beleidigt.
Gegenseitige Anschuldigungen und finanzielle Vorwürfe
Die Verteidigung vermutet finanzielle Interessen und das Streben nach medialer Aufmerksamkeit hinter den aktuellen Anschuldigungen. Giagheddu habe in der Vergangenheit erhebliche Geldsummen entwendet.
Mario Ragnedda behält sich nun rechtliche Schritte wegen Verleumdung und übler Nachrede gegen seine Ehefrau vor. Die Vorwürfe beider Seiten, vertreten durch Giagheddus Anwältinnen Angela Corda und Lia Deiana sowie Ragneddas Verteidigerteam, sind bislang Gegenstand der laufenden staatsanwaltschaftlichen Prüfungen.
