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Mit 22 Jahren direkt nach der Uni: Absolventin eröffnet eigenes Taco-Restaurant

Mexikanisches Restaurant Aktuelle News

Mexikanische Gerichte wie Tacos erfreuen sich wachsender Beliebtheit in der Gastronomie.

Statt eines klassischen Berufseinstiegs wählte die 22-jährige Ines Petiteau den direkten Schritt in die Selbstständigkeit. Am 28. August eröffnete die belgische Hochschulabsolventin ihr eigenes Lokal „Frankies“ in der belebten Overpoortstraat in Gent.

Das Konzept zielt bewusst auf eine Lücke im studentisch geprägten Ausgehviertel ab. Petiteau will Gästen eine qualitative Alternative zu herkömmlichem Fast Food bieten.

Qualität statt Standard-Imbiss

Die Gründerin setzt auf eine bewusst kompakte Speisekarte, die sich auf Tacos und Nachos konzentriert. Fertigprodukte sollen dabei keine Rolle spielen.

Sämtliche Soßen und Dips bereitet Petiteau nach eigenen Rezepten selbst zu. Das verarbeitete Fleisch bezieht sie nach eigenen Angaben gezielt von einem ausgewählten Qualitätsmetzger.

Namenspatron auf vier Beinen

Die Idee zur Gründung entstand während einer Rundreise durch die USA, bei der sie die Vielfalt der mexikanischen und Tex-Mex-Küche kennenlernte. Bei der Namensgebung stand ein persönlicher Begleiter Pate: Benannt ist das Lokal nach ihrer französischen Bulldogge Frankie.

Mit 22 Jahren direkt nach der Uni: Absolventin eröffnet eigenes Taco-Restaurant

Mexikanisches Restaurant
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Gründungsplan verdrängte Prüfungsvorbereitung

Ihre Ausbildung an der Arteveldehogeschool in Gent schloss Petiteau erst wenige Monate vor der Eröffnung ab. Im Studiengang Wirtschaft und Sprachen sah sie von Beginn an lediglich ein Sprungbrett.

„Ich wusste, dass ich mit meinem Abschluss nie etwas anfangen würde“, erklärte die Jungunternehmerin dem belgischen Portal Nieuwsblad. Bereits während der finalen Prüfungsphase habe die Ausarbeitung ihres Geschäftskonzepts klar im Vordergrund gestanden.

Beliebtheit mexikanischer Gastronomie

Tacos basieren traditionell auf kleinen Maistortillas, die mit Fleisch, Fisch oder vegetarischen Zutaten sowie frischen Salsas gefüllt und meist gefaltet serviert werden. Im Gegensatz zu vollständig gerollten Burritos oder überbackenen Enchiladas gelten sie als unkomplizierter Snack.

Auch in Deutschland verzeichnet das Segment eine stabile Nachfrage. Laut Daten der Branchenplattform Listflix existieren bundesweit 389 mexikanische Restaurants. Mit 71 Betrieben führt Bayern die absolute Statistik an, während Berlin mit 1,38 Lokalen je 100.000 Einwohner die höchste Dichte aufweist.