Mit 64 Jahren am Limit: Tom Cruise bestätigt Gerüchte über gnadenlose Set-Arbeitsmoral
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Action-Star Tom Cruise spricht offen über seine Arbeitsmoral und extreme Drehbedingungen.
In Hollywood gilt Tom Cruise seit Jahrzehnten als einer der forderndsten Filmemacher der Branche. Berichte über endlose Drehtage, maximale körperliche Einsätze und einen extremen Perfektionismus prägen seinen Ruf seit jeher.
In einem aktuellen Gespräch mit dem GQ-Magazin räumte der 64-jährige Schauspieler nun mit allen Spekulationen auf. Er bestätigt die Berichte über seine Arbeitsweise vollumfänglich.
Kompromissloser Perfektionismus am Drehort
Cruise macht keinen Hehl daraus, dass er von seinen Mitstreitern denselben Einsatz erwartet, den er selbst an den Tag legt. Für unvorbereitete Kollegen hat der Star am Set wenig Verständnis.
Tom Cruise auf einem Motorrad an einem Filmset.
„Ich erwarte viel und mache daraus kein Geheimnis. Es ist so, als würde ich sagen: ‚Die Gerüchte stimmen. Und wollt ihr das wirklich?‘“, erklärte Cruise im Interview. Er kündige sein Pensum vor Drehbeginn stets transparent an: „Glaub mir, die Gerüchte stimmen. Ich werde vor dir hier sein.“
Diese kompromisslose Art habe ihn bereits in frühen Jahren geprägt. Schon während seiner Kindheit sei ihm oft vorgehalten worden, wie intensiv er agiere – eine Charaktereigenschaft, die er heute mit Humor nehme.
Keine Angst vor dem Abgrund
Der Schauspieler ist dafür bekannt, selbst komplexeste Stunts ohne Double durchzuführen. Ob an startenden Flugzeugen hängend oder bei Motorradsprüngen über Felskanten: Cruise sucht das kontrollierte Extrem.

Der bewusste Umgang mit dem Risiko
„Ich glaube, wenn man mein Leben betrachtet, könnte man sagen: Ich stehe gerne am Abgrund – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne“, sagte Cruise. Das Leben sei für ihn schlicht ein fortlaufendes Abenteuer.
Tom Cruise 1996 in einer Actionszene als Agent Ethan Hunt in „Mission: Impossible“.
Auch vor tödlichen Gefahren zeigt sich der Actionstar unbeeindruckt. Angst vor dem Tod verspüre er nicht; das Gefühl von Furcht halte ihn grundsätzlich nicht von waghalsigen Aktionen ab.
„Ich habe keine Angst davor, Angst zu haben. Ich habe keine Angst davor, zu sagen: ‚Okay, ich weiß, das ist ein Sprung ins Ungewisse, aber lass uns den Sprung wagen. Los geht’s.‘“
Vom Quereinsteiger zur Hollywood-Ikone
Seine Karriere startete Cruise ohne klassische Schauspiel- oder Filmausbildung. 1981 feierte er mit 18 Jahren sein Kinodebüt im Drama „Die Kadetten von Bunker Hill“.
Bereits in jungen Jahren habe er den festen Plan verfolgt, im Filmgeschäft Fuß zu fassen, diesen aber lange für sich behalten. Das Filmemachen sei für ihn längst keine reine Tätigkeit mehr, sondern seine Identität.


