Mit Erkältung zum Zahnarzt: Worauf Sie jetzt achten müssen
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Mit Erkältung zum Zahnarzt: Worauf Sie jetzt achten müssen
Zahnarzttermin bei Erkältung: Erst anrufen, dann handeln
Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen sind nicht nur lästig, sie werfen auch die Frage auf, ob der geplante Zahnarztbesuch sinnvoll ist. Eine Behandlung während einer akuten Infektion ist für Patienten oft unangenehm und stellt ein Ansteckungsrisiko für das Praxispersonal und andere Patienten dar.
Die wichtigste Regel lautet: Rufen Sie vor Ihrem Termin in der Praxis an. Klären Sie das Team über Ihre Symptome auf, bevor Sie das Wartezimmer betreten.
Wann sollten Sie den Termin verschieben?
Ob Sie erscheinen können, entscheidet allein die Praxis. Bei routinemäßigen Kontrolluntersuchungen ist es meist ratsam, den Termin zu verschieben.
- Komfort: Symptome wie verstopfte Nasen oder Atemprobleme erschweren die Behandlung auf dem Zahnarztstuhl erheblich.
- Infektionsschutz: Ein Verschieben schont das Personal und minimiert die Gefahr, Viren in der Praxis zu verbreiten.
- Vorsichtsmaßnahmen: Sollten Sie trotz leichter Symptome erscheinen, tragen Sie bis zur Behandlung eine medizinische Maske (OP oder FFP2) und halten Sie 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen.
Notfall: Wenn Zahnschmerzen keinen Aufschub dulden
Bei akuten Zahnschmerzen ist eine Verschiebung oft nicht möglich. In diesem Fall weist Sie die Praxis nicht ab, doch eine klare Kommunikation ist entscheidend.
- Ankündigung: Melden Sie Ihre Symptome oder eine vorliegende Diagnose Ihres Hausarztes bereits am Telefon an.
- Zeitmanagement: Viele Praxen vergeben für erkältete Schmerzpatienten Termine am Ende des Arbeitstages, um den regulären Praxisbetrieb zu entzerren.
- Hygieneregeln: Verzichten Sie in der Praxis konsequent auf das Händeschütteln. Nutzen Sie Desinfektionsmittel beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten.
- Hustetikette: Niesen und husten Sie ausschließlich in ein Taschentuch oder die Armbeuge.
- Nachsorge: Tauschen Sie nach überstandener Erkältung Ihre Zahnbürste aus, um eine erneute Infektion durch Bakterien oder Viren auf den Borsten zu vermeiden.
