Mitsubishi baut Pajero zur Modellfamilie aus: 4,92-Meter-Offroader bekommt zwei kleinere Brüder
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Der neue Mitsubishi Pajero kehrt als vollwertiger Geländewagen zurück.
Nach fünf Jahren Pause kehrt der Mitsubishi Pajero zurück. Der japanische Hersteller belässt es allerdings nicht bei einem einzelnen Modell, sondern baut die traditionsreiche Baureihe zu einer eigenen Modellfamilie aus.
Neben dem großen Flaggschiff hat Mitsubishi offiziell bestätigt, mindestens zwei kleinere SUV-Ableger auf den Markt zu bringen. Bei der Weltpremiere des neuen Geländewagens waren die beiden kompakten Varianten bereits verhüllt im Hintergrund zu sehen.
Der neue Mitsubishi Pajero bei seiner Präsentation
Das Flaggschiff setzt auf klassische Offroad-Werte
Das Spitzenmodell basiert auf einer Leiterrahmen-Plattform, die vom Pickup Triton (in Europa als L200 bekannt) abgeleitet ist. Mit einer Länge von 4.920 Millimetern, 1.925 Millimetern Breite und 1.910 Millimetern Höhe bietet der Geländewagen Platz für drei Sitzreihen.
Der Radstand von 2.870 Millimetern schafft Raum im Innenraum, während die robuste Rahmenkonstruktion die Basis für anspruchsvolle Fahrten abseits befestigter Straßen bildet.
Frontpartie des 2027 Mitsubishi Pajero
Technik und Plattform der kleineren Modelle
Offizielle Spezifikationen zu den zwei kleineren Versionen hält Mitsubishi bislang zurück. Es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass die kompakteren Varianten nicht auf den schweren Leiterrahmen des großen Bruders setzen.

Leiterrahmen oder selbsttragende Karosserie?
Für kompakte Crossover-Modelle bietet eine leichtere, selbsttragende Pkw-Karosserie erhebliche Effizienzvorteile. Mitsubishi verfügt in diesem Segment über etablierte Architekturen, wie sie etwa beim Outlander genutzt werden.
Beide Zusätze dürften das kantige Offroad-Design der Reihe übernehmen und mit soliden Allradeigenschaften kombinieren, ohne das Gewicht eines vollwertigen Nutzfahrzeug-Chassis zu tragen.
Produktion und weltweiter Marktstart
Die Fertigung des großen Pajero startet zunächst in Thailand, wo auch der erste Verkaufsstart erfolgt. Schrittweise plant Mitsubishi die Einführung in mehr als 100 Ländern und Regionen, auf einigen Märkten traditionell unter der Bezeichnung Montero.
Ob und wann die neue Pajero-Familie nach Europa exportiert wird, hat der Hersteller bisher nicht bestätigt.


